Berlin: Umweltminister eröffnet Petersberger Klimadialog in Berlin
Der internationale Klimaschutz steckt in der Krise. Doch wegen des Iran-Kriegs wackelt auch die Versorgung mit fossilen Energien. Beides ist Thema einer Konferenz mit mehr als 30 Staaten in Berlin.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Vor dem Hintergrund der Energie- und Wirtschaftskrise beginnt am Dienstag in Berlin der diesjährige Petersberger Klimadialog mit mehr als 30 Staaten. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) eröffnet die zweitägige Konferenz (um 10.00 Uhr) gemeinsam mit seinen Kollegen aus der Türkei und Australien. Das Treffen soll den nächsten UN-Klimagipfel im November im türkischen Antalya vorbereiten.
Thema der Berliner Gespräche ist unter anderem die schrittweise Abkehr von fossilen Energien wie Öl, Kohle und Gas, deren Verbrennung laut Stand der Wissenschaft wesentlich zur Überhitzung der Erde beiträgt. Bemühungen um einen Fahrplan für den Ausstieg stockten bei der jüngsten UN-Klimakonferenz 2025 in Brasilien. Die weltweiten Versorgungsengpässe bei Öl und Gas beflügeln jedoch die Debatte, wie die Abhängigkeit davon verringert und erneuerbare Energien schneller ausgebaut werden können.
Höhepunkt des Petersberger Klimadialogs sind am Mittwoch Beratungen auf höchster Ebene mit einer Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der Klimadialog wird seit 2010 von Deutschland veranstaltet und ergänzt die UN-Klimakonferenzen. Er fand zunächst auf dem Petersberg bei Bonn statt, inzwischen aber regelmäßig in Berlin.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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