Friedensbemühungen: Medien: Neue Verhandlungen Israels mit Libanon am Donnerstag
Israel strebt ein Friedensabkommen mit dem Libanon an. Doch neue Zwischenfälle belasten die Waffenruhe – wie geht es bei den Verhandlungen weiter?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon sollen nach israelischen Medienberichten am Donnerstag in Washington fortgesetzt werden. Dies berichteten das israelische Nachrichtenportal "ynet" und die "Jerusalem Post". Offiziell gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
Vor knapp einer Woche hatte sich in Washington die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, mit dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, getroffen. Es war das erste direkte Gespräch von Repräsentanten beider Länder seit Jahrzehnten. Auch US-Außenminister Marco Rubio war zugegen.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Die libanesische Regierung will eine dauerhafte Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Süden des Libanons erreichen. Israel hat dort nach eigenen Angaben eine sogenannte "Sicherheitszone" eingerichtet, die libanesische Führung spricht dagegen von Besatzung libanesischem Bodens.
In der Nacht zum Freitag trat im Libanon eine zehntägige Waffenruhe in Kraft. Seitdem kam es aber zu neuen Zwischenfällen. Die vergangenen sechs Wochen hatte die Hisbollah-Miliz mit Israel Krieg geführt. Die libanesische Regierung und ihre Armee sind nicht Konfliktpartei
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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