Hannover: Lula: Brasilien an vier weiteren Fregatten interessiert

Präsident Lula spricht auf der Hannover Messe über neue Rüstungsprojekte, Technologietransfer und eine vertiefte Zusammenarbeit mit Deutschland in strategischen Bereichen.

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Brasilien ist an vier weiteren Fregatten des Typs Tamandaré auf Basis deutscher Technologie aus der Meko-Plattform von ThyssenKrupp Marine Systems interessiert. Derzeit sind vier solcher Fregatten in Brasilien im Bau. "Heute machen wir Fortschritte bei den Bemühungen um den Erwerb vier weiterer Einheiten", sagte Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bei einer Rede vor Unternehmern auf der Hannover Messe.

Dies eröffne die Möglichkeit, die Präsenz Deutschlands in strategischen Sektoren der brasilianischen Neoindustrialisierung zu vertiefen, sagte der Staatschef. Zudem gebe es Gespräche über strategische Bereiche wie gepanzerte Fahrzeuge, Luftabwehr und Drohnen, fügte der linke Präsident hinzu.

Lula da Silva erwähnte auch einen in Hannover unterzeichneten Pakt zur künstlichen Intelligenz. Dies sei ein wichtiger Meilenstein für die gemeinsame Entwicklung von Technologien und neuen Partnerschaften.

Die Meko-Plattform ist ein modulares Kriegsschiffs-Konzept, das ursprünglich in Deutschland entwickelt wurde und sich flexibel mit unterschiedlichen Waffen-, Sensor- und Missionssystemen ausrüsten lässt. Das Programm ist ausdrücklich als Projekt für Technologietransfer und industrielle Stärkung in Brasilien angelegt. Die Vereinbarung über den Bau der ersten vier Fregatten in Brasilien hatte einen Umfang von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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