Donald Trump: "Unbeliebt" und "vergiftet" - Politik-Analyst zieht bitteres Fazit

US-Präsident Donald Trump hat seiner Partei auch den letzten politischen Vorteil zunichtegemacht, so das Urteil von Politik-Analyst Pat Ford. Mit ihm fällt auch die letzte republikanische Hochburg.

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Laut Politik-Analyst Pat Ford trifft Donald Trump nicht mehr den richtigen Ton, wenn es um den Willen des Volkes geht. (Foto) Suche
Laut Politik-Analyst Pat Ford trifft Donald Trump nicht mehr den richtigen Ton, wenn es um den Willen des Volkes geht. Bild: dpa/AP/Julia Demaree Nikhinson
  • Analyst spricht über die Folgen der Trump-Regierung für die Republikaner
  • Mehr als deutlich - einstiger Steuervorteil seiner Partei schwindet bei den Wähler:innen
  • Donald Trump toxisch und unbeliebt? Amerikaner strafen den US-Präsidenten ab

Donald Trump zieht seine Partei mit nach unten. Zumindest sieht dies Politik-Analyst Pat Ford so. In einem Video äußert der Moderator der "David Pakman Show" seine Bedenken nur allzu deutlich. Die Hintergründe.

Minus 58 Punkte - Donald Trumps Steuerpolitik geht den Bach runter

Die republikanische Partei verliert gerade eines ihrer wichtigsten politischen Pfunde: Bei der Steuerpolitik – traditionell ein Heimspiel für die GOP – sind Donald Trumps Zustimmungswerte bei unabhängigen Wählern dramatisch abgestürzt. Laut Politik-Analyst Pat Ford, Produzent der "David Pakman Show", beträgt der Einbruch satte 58 Punkte im Vergleich zu seiner ersten Amtszeit. Aber warum ist das so?

"Donald Trumps Zustimmungswerte in der Steuerpolitik kollabieren vollständig", so Ford. Dies sei symptomatisch für die desaströse Gesamtbilanz der Regierung, da Steuerfragen normalerweise eine republikanische Hochburg darstellten. Der Absturz bei einem Kernthema der Partei signalisiert tiefgreifende Probleme für den Präsidenten.

Steuerfrage steht symptomatisch für Trump-Verdruss in den USA

Ford sieht in den Umfrageergebnissen mehr als nur Kritik an der Fiskalpolitik. Die Steuerfrage fungiere vielmehr als Ventil, durch das Wähler ihren generellen Unmut zum Ausdruck bringen. "Die Wahrheit ist, dass sie nicht nur über Trumps Steuerpolitik verärgert sind", so der Analyst. Die Unzufriedenheit erstrecke sich auf zahlreiche weitere Bereiche: Trumps Umgang mit dem Krieg, seine Wirtschaftspolitik und die Handhabung der Epstein-Akten.

Die Bandbreite der Kritikpunkte verdeutlicht, dass der Vertrauensverlust weit über einzelne Sachfragen hinausgeht. Unabhängige Wähler nutzen offenbar jede Gelegenheit, ihre Ablehnung zu dokumentieren.

Donald Trump - Unbeliebtheit zeigt sich nahezu in allen Bereichen

Der Analyst geht noch weiter. "Sobald man also Trumps Namen in einer Frage erwähnt, reagieren sie negativ. So unbeliebt und vergiftet ist dieser Mann momentan", erklärt Pat Ford überzeugend. Der Name Trump sei "vergiftet". Donald Trump selbst bezeichnet er als "toxisch" und "unbeliebt".

Für die Republikanische Partei bedeutet dies einen strategischen Albtraum: Ihr prominentestes Aushängeschild, US-Präsident Donald Trump, verschreckt genau jene unabhängigen Wähler, die bei Wahlen oft den Ausschlag geben.

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