Konflikt im Libanon: Libanons Armee rät Anwohnern vor Waffenruhe zur Vorsicht

Viele Libanesen warten verzweifelt auf den Tag, an dem die Kämpfe enden und sie in ihre Häuser zurückkehren können. Könnte es mit der von Donald Trump angekündigten Waffenruhe jetzt so weit sein?

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Die staatliche Armee im Libanon hat Anwohner wenige Stunden vor der angekündigten Waffenruhe zur Vorsicht geraten. Die Armee empfahl den durch Angriffe vertriebenen Menschen, mit der Rückkehr in ihre Häuser im Süden bis zum Inkrafttreten der Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz zu warten. Anwohner sollten sich auch keinen Gebieten nähern, in die israelische Truppen vorgedrungen seien, hieß es.

Die zunächst zehntägige Waffenruhe soll im Libanon laut US-Präsident Donald Trump ab Mitternacht (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ) gelten. Die Hisbollah hat offen gelassen, ob sie sich daran halten wird. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Waffenruhe bestätigt.

Im Libanon wurden durch die erneuten Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah mehr als eine Million Menschen vertrieben, die meisten davon aus Gebieten im Süden, der an Israel grenzt. Zehntausende harren in Notunterkünften aus oder schlafen auf der Straße.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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