Krieg in Nahost: Hisbollah lässt Einhaltung der Waffenruhe im Libanon offen

Im Zuge des Iran-Kriegs ist der Konflikt zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel erneut eskaliert. Nun kündigt US-Präsident Trump eine Waffenruhe an - wie verhält sich die Hisbollah?

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Die Hisbollah-Miliz hat zunächst offengelassen, ob sie sich an die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe im Libanon halten wird. Jede Waffenruhe müsse "umfassend für das gesamte libanesische Gebiet" gelten und dürfe keinerlei Truppenbewegungen Israels zulassen, teilte die proiranische Miliz mit. "Die anhaltende israelische Besatzung auf unserem Land gibt dem Libanon und seinem Volk das Recht, Widerstand zu leisten". Über diese Frage - also über den weiteren Kampf gegen Israel - werde "je nach Entwicklung der Ereignisse entschieden".

Trump hatte zuvor nach Gesprächen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eine Waffenruhe verkündet, die um Mitternacht (Ortszeit) beginnen und zunächst zehn Tage dauern soll. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar liefern sich auch die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon und das israelische Militär eine erneute schwere Konfrontation. Die libanesische Regierung ist keine aktive Konfliktpartei und bemüht sich um Deeskalation.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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