Berlin: Neues Zentrum in Berlin unterstützt Ukrainer bei Rückkehr

Der russische Angriff hat viele Ukrainer vertrieben, auch nach Deutschland. Mit einer neuen Anlaufstelle will die ukrainische Regierung Landsleuten helfen, einen Draht zur Heimat zu halten.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Mit einer neuen Anlaufstelle in Berlin will die ukrainische Regierung künftig ihre Landsleute bei der Rückkehr unterstützen. Der sogenannte Unity Hub soll Ukrainerinnen und Ukrainern außerdem helfen, die Verbindung in ihr Heimatland zu halten. Das Zentrum ist das erste seiner Art in Europa und soll am Mittwoch für das Publikum öffnen. In Tschechien und Schweden sollten weitere Zentren folgen, sagte der ukrainische Sozialminister Denys Uljutin.

In Deutschland leben mehr als eine Milliion Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind. In dem Zentrum können sie sich zum Beispiel Ausweisdokumente ausfertigen oder sich beraten lassen zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen in Deutschland und der Ukraine. Wer in die Ukraine zurückkehren will, bekommt Hilfe bei der Suche nach Arbeit und Wohnung. Auch Ukrainer, die in ihrem Heimatland Unternehmen gründen wollen, erhalten Unterstützung. Neben ukrainischen Nichtregierungsorganisationen ist zum Beispiel das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR vertreten.

Aufnahme in EU erfolgt nach Massenzustromrichtlinie

Die Bundesregierung unterstützt das neue Zentrum, indem sie die Miete für die weitläufigen Räumlichkeiten in Berlin-Mitte übernimmt.

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine finden in der Europäischen Union nach der sogenannten Massenzustromrichtlinie Aufnahme. Zuletzt ist sie im vergangenen Juli verlängert worden - bis zum 4. März 2027. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, man gehe von einer weiteren Verlängerung aus.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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