Regierungskonsultationen: Deutschland finanziert hunderte Patriot-Raketen für Ukraine

Deutschland und die Ukraine bauen die Rüstungskooperation aus. Die Bundesregierung übernimmt Kosten für Hunderte Patriot-Raketen, zusätzliche Iris-T-Startgeräte und investiert in neue Drohnenprojekte.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Deutschland wird einen Vertrag der Ukraine mit dem Rüstungsunternehmen Raytheon über die Lieferung von mehreren Hundert Patriot-Raketen finanzieren. Darüber hinaus sei mit dem deutschen Unternehmen Diehl Defence die Lieferung weiterer Startgeräte für Iris-T-Luftabwehrsysteme vereinbart worden, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin nach Regierungskonsultationen mit der Ukraine mit.

"Auch dieses Vorhaben wird von Deutschland finanziert und den Schutz kritischer Infrastrukturen und Städte erheblich verbessern", wurde dazu erklärt.

Zusätzlich haben Deutschland und die Ukraine demnach die Produktion von Drohnen mittlerer und langer Reichweite vereinbart. Das Projekt umfasst die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Ziel der Lieferung von Tausenden von Drohnen.

Weiter wird Deutschland die Ukraine bei der Finanzierung sogenannter Deep Strike Fähigkeiten - dabei geht es um weitreichende Präzisionswaffen - unterstützen. Dazu gehört laut Verteidigungsministerium eine Investition in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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