Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj: Ukraine versorgt sich weitgehend selbst mit Waffen

Trotz wachsender Rüstungsindustrie fehlen der Ukraine Mittel für Investitionen. Was Selenskyj zu blockierten EU-Krediten und neuen Verteidigungssystemen sagt.

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Vor dem Hintergrund neuer Rüstungskooperationen mit Deutschland hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Stärke der eigenen Rüstungsindustrie betont. "Der Großteil der Waffen, den die Ukraine für verschiedene Operationen nutzt - von Schlägen gegen das Hinterland über die Kämpfe an der Front bis hin zur Flugabwehr - wird heute in der Ukraine produziert", sagte Selenskyj bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Dabei seien die ukrainischen Produktionskapazitäten doppelt so groß. "Uns fehlt einfach das Geld, doch zum Teil haben wir heute darüber gesprochen", sagte Selenskyj.

Er verwies auf den immer noch blockierten EU-Kredit von 90 Milliarden Euro, der unter anderem für Investitionen gebraucht werde. Mit der Freigabe könne die Menge der auf dem Schlachtfeld eingesetzten ukrainischen Rüstungsgüter weiter steigen.

Beim Nato-Programm Purl für den Kauf US-amerikanischer Waffen gehe es vor allem um Flugabwehr gegen ballistische Raketen. "Leider hat Europa bisher keine Mittel dagegen. Ich bin aber sicher, dass Europa zusammen mit der Ukraine Abwehrsysteme gegen ballistische Raketen entwickeln wird", führte er aus.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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