Ukraine-Krieg: Rheinmetall gründet Joint Venture für Marschflugkörper

Rheinmetall und Destinus bündeln ihre Kräfte: Ein neues Joint Venture soll die Produktion von Marschflugkörpern für Europa und die Ukraine ausbauen.

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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall will gemeinsam mit dem niederländischen Partner Destinus die Herstellung von Marschflugkörpern und Raketensystemen hochfahren. Dazu sei die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens ("Joint Venture") vereinbart worden, das auch die Ukraine beliefern soll, teilte das Unternehmen mit.

Ziel der beiden Partner ist es, das Unternehmen Rheinmetall Destinus Strike Systems in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu gründen. Hergestellt werden soll auch der Marschflugkörper Ruta, den die Ukraine bereits gegen russische Ziele einsetzt, nachdem weitere Lieferungen aus den USA mehrfach unsicher waren.

Industrielle Basis in Europa

Zu den Plänen für das neue Gemeinschaftsunternehmen erklärte Rheinmetall-Chef Armin Papperger: "Wir müssen die industrielle Basis für moderne Verteidigungssysteme in Europa ausbauen. Dieses Joint Venture spiegelt diese Notwendigkeit wider."

Destinus entwickelt und fertigt nach Unternehmensangaben Marschflugkörpersysteme und Turbostrahltriebwerke und verfügt über ein Serienproduktionsprogramm in Europa, mit dem derzeit über 2.000 Marschflugkörpersysteme pro Jahr hergestellt werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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