Wladimir Putin: Sarkophag-Pläne und Trump-Spitzen - Kreml-Vertraute löst Eklat aus

Mit verstörenden Aussagen sorgt Kreml-Propagandistin Margarita Simonjan erneut für Aufsehen. In einer Talkshow spricht sie über den Tod ihres Mannes und äußert sich zudem politisch radikal.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Wladimir Putin: Simonjan-Auftritt sorgt für Irritationen und Entsetzen (Foto) Suche
Wladimir Putin: Simonjan-Auftritt sorgt für Irritationen und Entsetzen Bild: picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Gavriil Grigorov/Kremlin Pool
  • Simonjan spricht offen über verstorbenen Ehemann
  • Sarkophag-Pläne und Trump-Spitzen sorgen für Entsetzen
  • Klare politische Aussagen zu Russland und Westen

Mehr News rund um Kreml-Chef Wladimir Putin finden Sie am Ende des Textes.

Margarita Simonjan, Chefredakteurin des russischen Auslandssenders RT und eine der bekanntesten Stimmen der kremlnahen Medienlandschaft, hat mit neuen Aussagen erneut für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. In einer russischen Talkshow trat sie gemeinsam mit weiteren prominenten Regierungsvertretern auf.

Margarita Simonjans Auftritt in russischer Polit-Talkshow

Die Sendung "Das Geheimnis einer Million" versammelte mehrere bekannte Gesichter aus Politik und Medien, darunter auch die Moderatorin Lera Kudrjawzewa sowie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand jedoch erneut Simonjan selbst, die als zentrale Figur der russischen Propaganda gilt.

Tod ihres Ehemanns und öffentliche Aussagen

Auch der Tod ihres Ehemanns, des Schauspielers Tigran Keossajan, spielte in der Sendung eine Rolle. Der kremlnahe Filmemacher war nach langer schwerer Krankheit gestorben. Keossajan hatte laut "t-online" neun Monate im Koma gelegen, bevor er im September 2025 verstarb. In der Talkshow sprach Simonjan nun offen über den Verlust und sorgte dabei mit sehr persönlichen und zugleich verstörenden Aussagen für Diskussionen.

Aussagen über Sarkophag und Verlust

Besonders viel Aufmerksamkeit erregte ihre Schilderung, sie plane auf ihrem Grundstück einen gläsernen Sarkophag, in dem später sowohl ihre als auch die Überreste ihres Mannes aufbewahrt werden sollen. Zudem äußerte sie, sie vermisse die gemeinsamen nächtlichen Gespräche über geopolitische Themen, darunter auch militärische Pläne rund um die ukrainische Hafenstadt Odessa.

Politische Botschaften und klare Positionierung

Neben den persönlichen Aussagen äußerte sich Simonjan auch politisch deutlich. Sie bezeichnete sich selbst offen als Imperialistin und sprach über mögliche Verhandlungen zwischen Russland und den USA. Dabei stellte sie infrage, ob es tatsächlich eine Grundlage für diplomatische Einigungen gebe und deutete an, dass westliche Hoffnungen auf ein Abkommen mit Russland möglicherweise nicht realistisch seien.

Mehr News rund um Kreml-Chef Wladimir Putin finden Sie hier:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.