Donald Trump: Plötzlicher Rückzieher - "The Don" kapituliert vor Wladimir Putin

Welchen Plan verfolgt "The Don" hier? Donald Trump kapituliert in einer speziellen Situation offenbar vor Wladimir Putin. Gleichzeitig droht der US-Präsident mit einer militärischen Invasion und verkündet sein nächstes Ziel.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (Foto) scheint vor Wladimir Putin eingeknickt zu sein. (Foto) Suche
Donald Trump (Foto) scheint vor Wladimir Putin eingeknickt zu sein. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump macht plötzlich Rückzieher - Wladimir Putin triumphiert
  • Donald Trump sorgt für Blackouts in Kuba
  • Donald Trump erklärt seinen Wandel - keine Hilfe für Putin
  • Trump donnert: "Kuba ist als Nächstes dran"

Donald Trump hat eine bemerkenswerte Wende in seiner Kuba-Politik vollzogen - anscheinend völlig willkürlich. Der US-Präsident erteilte die Genehmigung für einen russischen Öltanker, Kuba anzusteuern - und das, obwohl seine Regierung die karibische Insel seit Jahresbeginn praktisch von Öllieferungen abgeschnitten hatte.

Weitere Politik-Artikel lesen Sie unter diesem Text.

Donald Trump macht plötzlich Rückzieher - Wladimir Putin triumphiert

Die Entscheidung markiert einen deutlichen Rückzieher des 79-jährigen US-Präsidenten. Wladimir Putin scheint mit seiner Strategie Erfolg gehabt zu haben. Der russische Präsident hatte laut "Raw Story" Druck ausgeübt, um die Blockade zu durchbrechen und weiterhin Öl an das kommunistische Regime verkaufen zu können. Trump bestätigte seinen Kurswechsel an Bord der Air Force One, wie Videos beim Kurznachrichtendienst X belegen.

Zur Einordnung: Die Trump-Kehrtwende kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Kuba. Die Insel leidet unter massiven Energieproblemen, seit Washington die Treibstoffversorgung kappte. Gleichzeitig droht Trump paradoxerweise mit einer militärischen Intervention und bezeichnete Kuba als sein nächstes Ziel für einen möglichen US-Einsatz.

Donald Trump sorgt für Blackouts in Kuba

Die Energiesituation auf der Karibikinsel hat sich dramatisch verschlechtert.

  • Allein im März kam es zu drei kritischen Stromausfällen, die das Land ins Dunkel stürzten. Die von Trump verhängte Blockade schnitt Kuba von den dringend benötigten Ölimporten ab, welche die Kraftwerke am Laufen halten.
  • Bis zum Jahresbeginn hatte Venezuela die Hauptrolle als Energielieferant Kubas gespielt. Doch als Trump die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro anordnete, brach diese Versorgungslinie zusammen.
  • Seitdem konnte niemand mehr die amerikanischen Bemühungen durchbrechen, den Ölnachschub zu stoppen.

Donald Trump erklärt seinen Wandel - keine Hilfe für Putin

An Bord der Air Force One rechtfertigte Trump seinen Positionswechsel. Er erklärte, er habe den Ländern mitgeteilt, dass er akzeptiere, wenn sie derzeit Öl nach Kuba liefern wollten.

  • "Ob es Russland ist oder nicht", spiele dabei keine Rolle.

Auf die Frage eines Reporters, ob diese Entscheidung Wladimir Putin helfe, reagierte der Präsident abwehrend.Die Angelegenheit sei unbedeutend und störe ihn nicht weiter.

  • "Hilft ihm nicht", meinte Trump schulterzuckend. "Er verliert eine Schiffsladung Öl. Das ist alles." 

Trump versuchte, seine Kehrtwende humanitär zu begründen.

  • Die Menschen auf der Insel benötigten Heizung und Kühlung sowie andere lebensnotwendige Dinge, argumentierte er.
  • Er bevorzuge es sogar, die Lieferung zuzulassen - unabhängig davon, ob sie von Russland oder einem anderen Land stamme.

Gleichzeitig bezeichnete Trump Kuba als "erledigt". Das Regime sei schlecht und die Führung äußerst korrupt. Eine einzelne Öllieferung werde daran nichts ändern, so der 79-Jährige.

Trump donnert: "Kuba ist als Nächstes dran"

Parallel zur Ölblockade verschärfte Trump seine militärische Rhetorik. Bei einem Investmentforum in Miami verkündete er zuletzt, er habe ein "großartiges Militär" aufgebaut.

  • Manchmal müsse man es einsetzen – "und Kuba ist als Nächstes dran". Dann bat er die Reporter: "Tun Sie so, als hätte ich das nicht gesagt."

An Bord der Air Force One verdoppelte der Präsident seine Drohung nun.

  • Kuba sei "ein Durcheinander" und "ein scheiterndes Land", erklärte er. Innerhalb kurzer Zeit werde es kollabieren. "Und wir werden da sein, um zu helfen", kündigte Trump an.

Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.