Donald Trump rechtfertigt Iran-Krieg: US-Präsident klaut bei Wladimir Putin - der Grund liegt auf der Hand
Seit einem Monat führt Donald Trump Krieg gegen den Iran - doch um die Luftangriffe zu rechtfertigen, bedient sich der US-Präsident am Vokabular von Wladimir Putin. Den Grund dafür hat "The Don" jetzt selbst ohne Umschweife offengelegt.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump führt seit Ende Februar 2026 Krieg gegen den Iran
- "The Don" klaut bei Wladimir Putin und nutzt Propaganda-Vokabular
- US-Präsident spricht von "Militäroperation" statt Krieg - und das aus gutem Grund
Ein Monat ist ins Land gezogen, seitdem Donald Trump die US-Streitkräfte zur Unterstützung Israels entsandte, um Luftangriffe gegen den Iran zu fliegen - seitdem tobt der Krieg ungezügelt und hat längst die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen, nachdem die Blockade der Straße von Hormus durch die iranischen Revolutionsgarden den Ölpreis in schwindelerregende Höhen katapultierte. Während die Welt weiter auf den Tag wartet, an dem der Iran-Krieg ein Ende findet, übt sich US-Präsident Donald Trump in neuen Tricks - für die muss er jedoch bei Wladimir Putin klauen.
Donald Trump bedient sich bei Wladimir Putins Propaganda-Vokabular
Denn wenn es nach "The Don" geht, dann gibt es gar keinen Krieg im Iran - viel lieber spricht Donald Trump im Zusammenhang mit dem eskalierten Nahost-Konflikt nämlich von einer "Militäroperation" und bedient sich dabei einem Vokabular, das man bereits vom Kreml-Chef und dem seit 2022 tobenden Ukraine-Krieg kennt. Denn bekanntlich weigert sich auch Wladimir Putin beharrlich, seinen Ukraine-Krieg beim Namen zu nennen, und spricht lediglich von einer "militärischen Spezialoperation". Wieso Donald Trump sich Putins Propaganda-Vokabular zu eigen macht, hat "The Don" jetzt höchstpersönlich und in aller Öffentlichkeit erklärt.
US-Präsident spricht vom Iran-Krieg als "militärische Operation" - und legt den Grund offen
Während seines ausufernden Redebeitrags beim "Future Investment Initiative"-Gipfel in Miami kam Donald Trump auch auf die Situation im Iran zu sprechen und erging sich nicht nur in Lobeshymnen zu dem vermeintlich siegreichen Verlauf des Iran-Konfliktes für die US-Streitkräfte, sondern erklärte auch, wieso er die Bezeichnung "Militäroperation" dem Begriff "Krieg" vorziehe:
- "Wir nennen es eine Militäroperation. Wir nennen es nicht Krieg."
- "Viele Leute nennen es einen Krieg, doch ich nenne es einen militärischen Konflikt, aus rechtlichen Gründen."
- "Ich nenne es so, denn für eine militärische Operation braucht man keine Genehmigungen. Für einen Krieg braucht man die Zustimmung des Kongresses, so etwas in der Art."
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loc/news.de
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