Landtagswahl: Strack-Zimmermann drängt auf Neuausrichtung der FDP
Nach zwei Wahlniederlagen steht die FDP vor einem Neuanfang. Strack-Zimmermann kritisiert die Parteiführung – und bringt sich erneut für eine Doppelspitze ins Gespräch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach den jüngsten Wahlniederlagen der FDP dringt die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf eine Neuausrichtung der Partei und zeigt sich erneut bereit für eine Führungsrolle in einer Doppelspitze. Sie habe angeboten, sich "im Kontext mit jemandem zusammen" einzubringen, "weil die Lage wirklich so ernst ist", sagte sie im Deutschlandfunk.
Zugleich übte Strack-Zimmermann deutliche Kritik an der bisherigen Parteiführung. Die "Performance" sei "nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", zudem komme die Botschaft der FDP "überhaupt nicht rüber".
Die FDP war zuletzt bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (4,4 Prozent) und Rheinland-Pfalz (2,1 Prozent) aus den Parlamenten geflogen. Strack-Zimmermann bezeichnete die Lage ihrer Partei als "super bitter". "Offensichtlich kommen wir aus dieser Lage gerade nicht raus."
Eine Doppelspitze könne helfen, die Partei neu aufzustellen, sagte sie. Voraussetzung sei jedoch, dass sich neben dem bisherigen Parteichef ein weiterer Kandidat oder eine Kandidatin finde. Andernfalls wolle sie sich nicht aufdrängen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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