Donald Trump: Mitten im Iran-Konflikt - Trump witzelt über Faustkampf mit Elvis
Mitten in einer der gefährlichsten außenpolitischen Krisen seiner Amtszeit sorgt US-Präsident Donald Trump für ungläubiges Staunen: Statt sich ausschließlich dem Konflikt mit dem Iran zu widmen, lässt er sich im legendären Graceland feiern, schwärmt vom "King" Elvis Presley – und stellt plötzlich eine Frage, die selbst eingefleischte Fans sprachlos macht.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- US-Präsident Donald Trump besucht mitten im Iran-Konflikt Elvis' Anwesen
- In Graceland sorgt er mit Sprüchen und einer Gitarren-Signatur für Aufsehen
- Seine Frage nach einem Faustkampf mit Elvis Presley löst Spott und Kritik aus
Trump sorgt mit Graceland-Besuch für Wirbel
Mitten im bewaffneten Konflikt mit dem Iran gönnte sich US-Präsident Donald Trump am Montag einen besonderen Abstecher: Er besuchte Graceland, das legendäre Anwesen von Elvis Presley in Memphis. Der 79-Jährige war ursprünglich in die Stadt gereist, um bei einer Veranstaltung zur Verbrechensbekämpfung die Einsätze von Nationalgarde und Bundesbeamten zu präsentieren.
Vor einem Publikum, das bei der Ankündigung applaudierte, verkündete Trump seinen geplanten Besuch beim King of Rock 'n' Roll. "Wer liebt Elvis nicht? Jeder liebt Elvis!", rief der Präsident beim Betreten des Anwesens. Der Krieg gegen den Iran, der am 28. Februar begonnen hatte, schien in diesem Moment weit entfernt. Ein von TMZ veröffentlichtes Video dokumentiert Trumps umstrittenen Graceland-Besuch.
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Donald Trump signiert Elvis-Gitarre – mit goldenem Stift und Seitenhieb
In Begleitung von Justizministerin Pam Bondi führte Trump ausgiebig durch das Anwesen und schwärmte dabei von seiner Bewunderung für den verstorbenen Musiker. Bei der Tour entdeckte er eine Nachbildung einer schwarzen Elvis-Gitarre, die er unbedingt signieren wollte.
Bevor er den goldenen Sharpie ansetzte, verlangte der Präsident jedoch erst ein Stück Papier zum Testen. "Gebt mir ein Blatt Papier, um sicherzugehen", sagte Trump, der offenbar befürchtete, ein defekter Stift könnte "die Gitarre ruinieren". Nach vollendeter Unterschrift fügte er hinzu: "Biden könnte das nicht" – eine Anspielung auf seine wiederkehrende Kritik am Gebrauch eines Unterschriftenautomaten durch seinen Vorgänger.
Donald Trump jokes about fighting Elvis during a Graceland tour. pic.twitter.com/6NTRfNrbnM
— TMZ (@TMZ) March 23, 2026
Kurioser Moment: Trump will wissen – hätte er Elvis besiegt?
Während der Führung erfuhr Trump, dass Elvis ein Karate-Meister gewesen war. Diese Information weckte offenbar den Wettkampfgeist des Präsidenten. Er wandte sich an eine Mitarbeiterin des Anwesens mit der Frage, ob er Presley wohl in einem Faustkampf hätte schlagen können.
Die Angestellte wich der Frage diplomatisch aus. Ein anderer Mitarbeiter fand eine elegantere Lösung und meinte, Elvis "wäre respektvoll genug gewesen, Sie gewinnen zu lassen". Trump, der betonte, alt genug zu sein, um Elvis auf dem Höhepunkt seiner Karriere erlebt zu haben, bedauerte während der gesamten Tour, den King nie persönlich getroffen zu haben.
Donald Trump nach Graceland-Besuch in der Kritik
Die Faustkampf-Frage sorgte für Spott in den sozialen Medien. Kritiker fragten, warum sich der Präsident mit solchen Scherzen beschäftige, anstatt den Krieg gegen den Iran zu beenden.
- "Sollten Sie sich nicht um die Amerikaner kümmern und einen Krieg beenden?", lautete eine der Reaktionen.
- "Während wir uns übrigens im Krieg mit dem Iran befinden, Prioritäten", kritisierte ein weiterer User.
- Trumps Kopf ist ein chaotisches Sammelsurium willkürlicher Anspielungen auf die Popkultur", lästerte ein anderer.
Doch nicht alle sahen den Besuch negativ: Ein Unterstützer bezeichnete Trump als den "lustigsten Präsidenten aller Zeiten". Fox News hatte seine reguläre Berichterstattung unterbrochen, um die Graceland-Tour live zu übertragen. Trump selbst hatte bei der vorherigen Pressekonferenz eingeräumt, manchmal versucht zu sein, "ein kleines bisschen zu flunkern" und zu behaupten, er hätte Elvis gut gekannt.
Trump verhöhnt die Medien
Auch konnte sich Trump einen weiteren Seitenhieb gegen die Medien nicht verkneifen, wie ein Videoausschnitt von Fox News deutlich macht. "Ihr verbreitet Falschmeldungen! Wird Elvis etwa besser behandelt als ich? Bei mir sind das Fake News. Bei Elvis waren es auch ein bisschen Fake News!", scherzte Trump während seines Graceland-Aufenthalts.
Auch diese aktuellen Trump-News sind einen Blick wert:???? Trump at Graceland roasting the media:
— Greg Madden (@GregMaddenUSMC) March 23, 2026
"You have the FAKE NEWS! Does Elvis get treated better than me?"
"With me, it's fake news. With Elvis, it was a little fake news too!"
Peak Trump energy from today’s visit. #TrumpGraceland #Elvis #FakeNews pic.twitter.com/bso7f6dZRx
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sba/bos/news.de
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