Landtagswahl: Grüne und CDU sprechen über neue Koalition im Südwesten

Grüne und CDU ringen im Südwesten um Gemeinsamkeiten: Wie gelingt eine neue Regierung, wenn beide exakt gleich stark sind? Das sollen nun die Sondierungen zeigen.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Grüne und CDU in Baden-Württemberg haben in Stuttgart Gespräche über die Bildung einer neuen Landesregierung aufgenommen. Die Teams mit den Verhandlern beider Parteien trafen sich am Morgen zu einem Sondierungsgespräch im Haus der Katholischen Kirche in der City.

Man werde über die Zukunft des Landes sprechen, sagte der Wahlsieger, Grünen-Politiker Cem Özdemir. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte der dpa auf die Frage, ob er von raschen Sondierungen ausgehe: "Ich weiß nicht, ob Geschwindigkeit das einzige Kriterium ist."

Ziel sind Koalitionsverhandlungen

Bei sogenannten Sondierungsgesprächen loten die Parteien aus, ob sie genügend Gemeinsamkeiten finden, um eine Landesregierung zu bilden. Vor dem Auftakt der Gespräche hatte es auch bereits Treffen von Özdemir und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel gegeben.

Die beiden Parteien regieren im Südwesten schon seit 2016 miteinander. Eine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition gilt als einzige realistische Option für eine Regierungsbildung in Baden-Württemberg. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen die übrigen im Landtag vertretenen Parteien aus. Andere Mehrheiten gibt es nicht.

Pattsituation macht Gespräche schwerer

Bei der Landtagswahl am 8. März waren die Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Özdemir mit 30,2 Prozent überraschend knapp stärkste Kraft geworden, dicht gefolgt von der CDU mit 29,7 Prozent. Im neuen Landtag verfügen jedoch beide Parteien über jeweils 56 Mandate – eine ungewöhnliche Pattsituation.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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