Landtagswahl: Schnieder gibt SPD Zeit und spricht von gleichem Gegenwind

Der CDU-Wahlsieger zollt dem abgewählten SPD-Kontrahenten Schweitzer Respekt, zeigt Verständnis für den mit der Schlappe verbundenen Schmerz bei den Sozialdemokraten und richtet den Blick nach vorn.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Nach Ansicht des voraussichtlich nächsten rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder hatten seine CDU und die SPD im Landtagswahlkampf mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen. Er sei überzeugt, dass beide Parteien angesichts des gemeinsamen Bündnisses auf Bundesebene den gleichen Rücken- oder Gegenwind bekommen hätten, sagte Schnieder in Berlin.

Im Gegensatz dazu hatte der abgewählte Ministerpräsident Alexander Schweitzer vor allem die Schwäche der Bundes-SPD und die Niederlage der SPD in Baden-Württemberg als Gründe für seine herbe Schlappe ausgemacht.

Warme Worte für den Verlierer

Schnieder sagte, ihm sei bewusst, dass das Wahlergebnis in Rheinland-Pfalz für die dort seit 35 Jahren regierende SPD mit Schmerz verbunden sei. Er wolle sich im Landesvorstand am Montagabend Beschlussvorlagen für Gespräche mit den Sozialdemokraten einholen, gleichzeitig der SPD im Land aber auch die Zeit geben, die sie nun brauche.

Dem abgewählten Schweitzer zollte Schnieder Respekt und dankte ihm. Er habe Verantwortung für Rheinland-Pfalz übernommen, sagte Schnieder. Hervorragend sei gewesen, dass es in Rheinland-Pfalz einen in der Sache harten, aber sonst fairen Wahlkampf gegeben habe. Klar sei: "Ich möchte Ministerpräsident aller Menschen in Rheinland-Pfalz sein."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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