Melania Trump und Alexander Lukaschenko: Liste für Putin übergeben - First Lady bittet Belarus-Diktator um Hilfe
Melania Trump will im Ukraine-Krieg verschwundene Kinder wieder mit ihren Familien zusammenbringen. Um mit ihrem Anliegen bei Wladimir Putin durchzudringen, bat sie nun offenbar Belarus-Diktator Alexander Lukaschenko um Hilfe.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Alexander Lukaschenko spricht über Kontakt zu Melania Trump
- First Lady soll sich mit Bitte an den belarussischen Diktator gewandt haben
- Dieser soll Wladimir Putin eine Liste mit im Ukraine-Krieg verschwundenen Kindern übergeben
- Russland wird die systematische Verschleppung ukrainischer Kinder vorgeworfen
Welchen Einfluss hat First Lady Melania Trump auf die Politik von Wladimir Putin? Die Frau des US-Präsidenten setzt sich intensiv für nach Russland verschleppte ukrainische Kinder ein und will Familien wieder zusammenführen. Zu dem Thema schrieb sie bereits im vergangenen Sommer einen Brief an den Kremlchef. Wie Melania später enthüllte, soll Moskau auf ihren Appell reagiert haben, und es folgte ein Austausch mit Putin. Die Gespräche führten jedoch offenbar nicht zum gewünschten Erfolg. Nun wandte sich Melania mit ihrem Anliegen erneut an einen Verbündeten des russischen Präsidenten.
Melania Trump soll Alexander Lukaschenko um Hilfe gebeten haben
Wie die russische Nachrichtenagentur "Tass" berichtet, soll die First Lady der USA mit dem belarussischen Diktator Alexander Lukaschenko in Kontakt getreten sein. Vor Reportern sagte der Politiker, der enge Beziehungen zum Kreml pflegt:
- "Melania hat mir eine Liste mit Kindern übergeben, die angeblich infolge des Krieges in der Ukraine verschwunden sind. Sie hat mich gebeten, diese Liste Wladimir Putin bei unserem Treffen zu übergeben, damit wir diese Kinder, die höchstwahrscheinlich vor dem Krieg nach Russland geflohen sind, finden und sie in die Ukraine bringen können, sofern sie bereit sind und es Menschen gibt, die sie aufnehmen."
Belarus-Diktator will Bitte der First Lady an Wladimir Putin weiterleiten
Lukaschenko warf zudem dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor, sich nicht um die verschollenen Kinder zu kümmern. Der Belarus-Diktator wolle sich laut eigenen Angaben Melanias Bitte annehmen. Gleichzeitig stellte er laut der staatlichen Nachrichtenagentur BeITA in Frage, ob "diese Kinder existieren" und "die Behauptungen stimmen". Deshalb kündigte er auch an, nicht allzu großen Druck auf Putin ausüben zu wollen.
Hat Russland systematisch ukrainische Kinder entführt? Donald Trumps Frau will Familien zusammenführen
Während in Russland und Belarus behauptet wird, dass die Kinder freiwillig vor dem Krieg in der Ukraine geflohen seien, zeichnen westliche Berichte ein anderes Bild. Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen sprach zuletzt von der systematischen Deportation ukrainischer Kinder nach Russland.Bereits 1.200 Fälle wurden während Putins Invasion dokumentiert. Aufgrund der Vorwürfe erließ der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag bereits im März 2023 einen Haftbefehl gegen den Kremlchef.
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— WarTranslated (@wartranslated) March 20, 2026
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gom/news.de
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