Donald Trump: Iran-Deal geplatzt – US-Präsident blockt Einigung eiskalt

US-Präsident Donald Trump lehnt ein Abkommen mit dem Iran ab, verlangt härtere Bedingungen und betont militärische Aktionen. Gleichzeitig ruft er andere Länder auf, die Straße von Hormus zu sichern.

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Donald Trump verweigert vorerst ein Abkommen mit dem Iran (Foto) Suche
Donald Trump verweigert vorerst ein Abkommen mit dem Iran Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • Trump verweigert vorerst Abkommen mit dem Iran wegen unzureichender Bedingungen
  • Militärische Operationen treffen strategische Ziele wie die Insel Kharg
  • Präsident fordert internationale Unterstützung zum Schutz der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat klargestellt, dass er derzeit keinen Deal mit dem Iran akzeptieren will. Trotz Signalen Teherans, den Konflikt zu entschärfen, hält die US-Regierung die Bedingungen für unzureichend.

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Keine Einigung in Sicht für Donald Trump

In einem Telefoninterview mit NBC News erklärte Trump, dass der Iran zwar an den Verhandlungstisch kommen wolle, die USA aber auf "sehr soliden" Bedingungen bestehen. Eine Bedingung sei demnach die vollständige Aufgabe jeglicher nuklearer Ambitionen des Landes. "Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will das nicht, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind", sagte der Präsident.

Militärische Eskalation in der Region

Parallel zu den Verhandlungen läuft "Bild" zufolge die Militäroperation "Epische Wut", die die USA gemeinsam mit Israel gegen den Iran gestartet haben. Dabei wurden unter anderem 13 US-Soldaten getötet. Besonders heftig betroffen ist die strategisch wichtige Insel Kharg, ein Zentrum der iranischen Ölexporte. Laut Trump wurde die Insel "völlig zerstört", ohne dass die Energieinfrastruktur irreparabel beschädigt wurde.

Donald Trump fordert internationale Unterstützung für die Straße von Hormus

Trump betonte zugleich die Notwendigkeit einer internationalen Koalition, um die Straße von Hormus zu sichern. Er rief Länder wie China, Frankreich, Japan und Großbritannien dazu auf, Kriegsschiffe in die Region zu entsenden, um den sicheren Transport von Öl zu gewährleisten. Gleichzeitig erklärte er, die Raketen- und Drohnenproduktion des Iran sei bereits stark geschwächt.

Kritik an Selenskyj und geopolitische Spannungen

Neben dem Iran-Konflikt äußerte Trump scharfe Kritik an Wolodymyr Selenskyj. Er bezeichnete den ukrainischen Präsidenten als "weitaus schwieriger zu verhandeln" als Wladimir Putin und verteidigte die Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl. Zudem stellte er öffentlich die Stabilität der iranischen Führung infrage, indem er die Frage aufwarf, ob der neue Oberste Führer des Landes "überhaupt noch am Leben" sei.

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