Donald Trump: Kaum Unterstützung für Iran-Krieg - Experte sieht "The Don" in großer Not

Donald Trumps Krieg gegen den Iran stößt in den USA aktuell auf nur wenig Begeisterung. Kann der Präsident seine Bevölkerung bald doch noch von dem militärischen Konflikt überzeugen? Ein Analyst glaubt das nicht - aus einem bestimmten Grund.

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Viele Amerikaner sehen Donald Trumps Krieg gegen den Iran kritisch. (Foto) Suche
Viele Amerikaner sehen Donald Trumps Krieg gegen den Iran kritisch. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Keine große Unterstützung für Donald Trumps Krieg gegen den Iran laut aktuellen Umfragen
  • Analyst glaubt nicht, dass der US-Präsident die Amerikaner noch auf seine Seite ziehen kann
  • Denn die Regierung habe zuvor bereits bei anderen Themen wie der Wirtschaft Vertrauen verspielt

Der gemeinsame Angriff der USA und Israels auf den Iran erschütterte Ende Februar den Nahen Osten. Präsident Donald Trump steht im eigenen Land dafür teilweise massiv in der Kritik. So wird ihm unter anderem vorgeworfen, keine Strategie für das Ende des Krieges zu haben oder mögliche Folgen wie steigende Ölpreise im Vorfeld einfach ignoriert zu haben. Laut einem Experten stehen die Chancen für den 79-Jährigen aktuell schlecht, seine Bevölkerung noch von dem Krieg zu überzeugen.

Donald Trump bei eigener Bevölkerung in der Kritik: Geringe Zustimmung für Krieg gegen den Iran

Diese Einschätzung teilte der Analyst Paul Waldman im Gespräch mit dem Politikmagazin "The New Republic", wie aktuell "Raw Story" berichtet.Hintergrund sind die Zustimmungswerte für den militärischen Konflikt im Nahen Osten, die in den Vereinigten Staaten derzeit bei lediglich rund 40 Prozent liegen.Waldman sieht kaum Potenzial für eine Verbesserung – im Gegenteil. Das Versagen der Regierung bei wirtschaftlichen Kernthemen wie den Lebenshaltungskosten habe Trump jeglichen Vertrauensvorschuss in der Bevölkerung verspielt.

Laut Analyse vertrauen Amerikaner dem US-Präsidenten nicht

Waldmans Analyse ist eindeutig: Hätte die Trump-Regierung bei anderen Themen Erfolge vorweisen können, wäre die Stimmung eine andere: 

  • "Wenn er sich in anderen Bereichen als kompetent erweisen würde - wenn die Wirtschaft prächtig liefe und auch sonst alles bestens liefe –, dann würden ihm wohl viele Amerikaner einen Vertrauensvorschuss geben und sagen: 'Ich bin mir da nicht so sicher, aber er scheint zu wissen, was er tut, also will ich vorerst nichts dagegen haben"", wird der Experte zitiert.

Besonders die Benzinpreise, die an jeder Straßenecke sichtbar seien, verstärkten die negative Wahrnehmung. Die Bevölkerung verlange überzeugende Argumente für den Krieg – und genau diese liefere Trump nicht. Nur eingefleischte Anhänger stünden aktuell noch hinter den Entscheidungen des US-Präsidenten. Seine Zustimmungswerte könnten durch den Konflikt mit dem Iran bald noch weiter sinken.

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