Angst vor nuklearen Weltkrieg: Schockierende Studie veröffentlicht - nur zwei Länder könnten Atomkrieg überleben

Eine neue Studie sorgt weltweit für Aufsehen: Im Falle eines globalen Atomkriegs könnten Milliarden Menschen sterben. Wissenschaftler sehen laut einer Analyse nur zwei Länder mit realistischen Überlebenschancen.

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Eine aktuelle Studie sorgt für Entsetzen: Nur zwei Länder könnten einen Atomkrieg überleben. (Foto) Suche
Eine aktuelle Studie sorgt für Entsetzen: Nur zwei Länder könnten einen Atomkrieg überleben. Bild: AdobeStock / Natawut
  • Düstere Prognose: Eine Studie warnt, dass ein globaler Atomkrieg rund fünf Milliarden Menschen das Leben kosten könnte.
  • Nur zwei mögliche Zufluchtsorte: Forscher sehen vor allem Australien und Neuseeland als mögliche Überlebensregionen.
  • Nuklearer Winter: Rauch und Ruß könnten jahrelang das Klima verändern und die weltweite Landwirtschaft zerstören.

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu. Israel feuert Raketen auf die iranische Hauptstadt Teheran, während die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin Geschosse abfangen, die auf israelisches Territorium zielen. Gleichzeitig greifen die Taliban in Afghanistan das atomar bewaffnete Pakistan an. Angesichts dessen sorgt eine neue wissenschaftliche Untersuchung für Aufsehen. Die im Fachjournal "Nature" veröffentlichte Studie kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Bei einem globalen Atomkrieg würden lediglich zwei Länder überleben – Australien und Neuseeland. Rund fünf Milliarden Menschen könnten sterben, so die Prognose der Forscher.

Studie zum Atomkrieg:Feuerbälle mit 100 Millionen Grad

 

Die Atomkriegs-Expertin Annie Jacobson hat für ihr Buch "Nuclear War: A Scenario" wissenschaftliche Studien und Verteidigungsexperten ausgewertet. Ihre Analyse zeigt ein verheerendes Szenario: Würden die weltweit rund 12.000 Atomwaffen eingesetzt, entstünden Feuerbälle mit Temperaturen von bis zu 100 Millionen Grad Celsius. "Hunderte Millionen Menschen sterben in den Feuerbällen, ohne Frage", erklärte Jacobson im Podcast "The Diary of a CEO". Doch auch Regionen, die den ersten Einschlägen entgehen, wären dem Untergang geweiht. "Orte wie Iowa und die Ukraine wären zehn Jahre lang nur Schnee, und so würde die Landwirtschaft zusammenbrechen. Wenn die Landwirtschaft versagt, sterben die Menschen einfach", so die Expertin.

Nuklearer Winter würde Landwirtschaft zerstören

Etwa drei Milliarden Menschen könnten die ersten Explosionen überstehen – doch ihr Dasein wäre kaum wiederzuerkennen. Jacobson zufolge hätten Australien und Neuseeland die besten Chancen, den nuklearen Winter zu überdauern und weiterhin Nahrungsmittel anzubauen. Allerdings wäre auch dort das Leben extrem eingeschränkt. Die Detonation tausender moderner Atomsprengköpfe würde die schützende Ozonschicht zerstören. Neben der Gefahr durch Strahlenvergiftung müssten die Überlebenden mit völliger Dunkelheit rechnen. Die Menschen würden "um Nahrung kämpfen" und "unterirdisch leben", prognostiziert die Expertin.

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