Kriegsminister Hegseth behauptet: Entging Donald Trump nur haarscharf einem Iran-Mordanschlag?
Ist Donald Trump nur haarscharf einem Mord-Anschlag entgangen? Diese Behauptung stellte zumindest US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz auf und frohlockte, dass Donald Trump jetzt "als Letzter lacht".
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump als Ziel eines Mordkomplotts?
- "The Don" sollte vom Iran ermordet werden laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
- US-Präsident kam seinen Attentätern angeblich mit Militärschlag zuvor
Ist Donald Trump in letzter Minute einem Anschlag auf sein Leben entgangen? Diese Behauptung stellte zumindest US-Verteidigungsminister Pete Hegseth während einer Pressekonferenz im Pentagon am 4. März 2026 auf. Hegseth zufolge, der von Donald Trump als US-Kriegsminister bezeichnet wird, habe das iranische Regime den Präsidenten als Ziel eines Mordkomplotts im Visier gehabt - lediglich rechtzeitiges Eingreifen von US-amerikanischen Spezialkräften habe das Leben von "The Don" gerettet.
Donald Trump angeblich Ziel eines iranischen Mord-Komplotts
Das geplante Attentat auf Donald Trump durch den iranischen Staat wurde Pete Hegseth zufolge vereitelt, als der Kommandeur der für das Attentat verantwortlichen iranischen Einheit "aufgespürt und getötet" wurde. "Der Iran hat versucht, Präsident Trump zu töten. Und Präsident Trump lacht jetzt als Letzter", sagte Hegseth vor Journalisten. Der Anführer der iranischen Einheit sei bereits am 3. März eliminiert worden. Nähere Details zum angeblichen Attentatsversuch oder zur Identität des getöteten Kommandeurs nannte der Verteidigungsminister nicht.
Nahost-Konflikt aktuell: USA und Israel streben Lufthoheit über Iran an
Verteidigungsminister Hegseth prahlte zudem mit den militärischen Erfolgen der gemeinsamen Offensive gegen den Iran. Die Vereinigten Staaten würden ihren Feldzug "entscheidend, verheerend und ohne Gnade" gewinnen, so der Minister. Vier Tage nach Beginn der koordinierten Angriffe mit Israel kündigte er die Verlegung zusätzlicher Kampfjets und Bomber in die Region an. Innerhalb einer Woche sollen die beiden mächtigsten Luftstreitkräfte der Welt die vollständige Kontrolle über den iranischen Luftraum erlangen. "Es ist noch sehr früh, und wie Präsident Trump gesagt hat, werden wir uns alle Zeit nehmen, die wir brauchen, um erfolgreich zu sein", betonte Hegseth.
Donald Trump behauptet, bereits mehrere Mordversuche überlebt zu haben
Die Anschuldigungen gegen den Iran sind nicht neu. Erst wenige Tage zuvor hatte Donald Trump selbst behauptet, der Iran habe zweimal versucht, ihn umzubringen. Im Zusammenhang mit dem Tod des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei sagte der US-Präsident gegenüber ABC News: "Ich habe ihn erwischt, bevor er mich erwischen konnte. Sie haben es zweimal versucht. Nun, ich habe ihn zuerst erwischt." Bereits 2024 wurde der damalige Präsidentschaftskandidat von US-Geheimdiensten über konkrete iranische Bedrohungen informiert. Sein Wahlkampfteam bezeichnete diese als "echte und spezifische Drohungen", die darauf abzielten, die USA zu destabilisieren und Chaos zu stiften.
US-Kriegsminister gibt sich siegessicher: "Sie sind erledigt"
Verteidigungsminister Hegseth machte bei seinen Ausführungen gegenüber der Presse deutlich, dass die militärische Kampagne gegen den Iran erst am Anfang stehe. "Wir haben gerade erst begonnen zu jagen, zu zerlegen, zu demoralisieren, zu zerstören und ihre Fähigkeiten zu besiegen", erklärte Hegseth in martialischem Tonfall. Mit drastischen Worten richtete er sich an die iranische Führung: "Sie sind erledigt und sie wissen es, oder zumindest werden sie es bald genug wissen." Die Lage entwickle sich noch, der Staub lege sich gerade erst und weitere Truppen träfen ein.
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loc/news.de/stg
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