Donald Trump und sein Vermächtnis: Dieses massive Problem hinterlässt "The Don" seinen Erben
Schon im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump die US-amerikanische Politik radikal umgekrempelt. Künftige Präsidenten der Vereinigten Staaten stehen deshalb vor einem massiven Problem, wie ein Analyst zu bedenken gibt.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Analyst legt sich fest: US-Politik wegen Donald Trump für immer verändert
- Rückkehr ausgeschlossen: Wegen "The Don" haben künftige US-Präsidenten ein Problem
- Donald Trump hinterlässt wenig ruhmreiches Vermächtnis nach Amtszeit als US-Präsident
Die zweite Amtszeit von Donald Trump mag erst zu einem Viertel absolviert sein, hat jedoch schon jetzt die politische Landschaft der USA grundlegend und dauerhaft verändert - so lautet die zentrale These des "Politico"-Kolumnisten Alexander Burns, der "Raw Story" einen eigenen Beitrag gewidmet hat. Seiner Analyse zufolge werden künftige Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht mehr in der Lage sein, zur früheren amerikanischen Politik zurückzukehren.
US-Politik für immer verändert - Donald Trump läutet unheilvolle Ära ein
Donald Trump habe es sich nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus zur Aufgabe gemacht, die Dominanz der Vereinigten Staaten überall durchzusetzen – von Venezuela über Grönland bis hin zu den jüngsten Militärschlägen gegen den Iran. Hinzu kämen gescheiterte Handelsvereinbarungen mit Nato-Partnern. Burns zufolge hatten sowohl Joe Biden als auch Kamala Harris genau vor diesen Entwicklungen im Wahlkampf 2024 gewarnt. Für Trumps Nachfolger werde eine Wiederbelebung der Vergangenheit schlicht "keine Option mehr sein".
Analyst rechnet mit Joe Biden: Ebnete der Demokrat Donald Trump den Weg zur Zerstörung der US-Politik?
Der Politico-Kolumnist übt dabei auch scharfe Kritik an Trumps Vorgänger. Biden habe Trump als "Beleidigung der amerikanischen politischen Tradition" verurteilt und versprochen, Washington wieder funktionsfähig zu machen, beschädigte Normen zu reparieren und die Macht an die nächste Generation zu übergeben. Doch seine "langsame, selbstgefällige und politisch dysfunktionale Regierung" habe nichts davon erreicht, schreibt Burns. Falls es damals noch eine Möglichkeit gegeben habe, eine Brücke ins 20. Jahrhundert zu bauen, so habe Biden diese Chance verspielt. Wenn das Land das nächste Mal einen Nachfolger für Trump wähle, werde "die Wiederbelebung der Vergangenheit nicht einmal mehr eine Option sein".
Deshalb haben Donald Trumps Erben im Weißen Haus ein massives Problem
Burns sieht auch außenpolitische Wege dauerhaft versperrt. Für amerikanische Entscheidungsträger und Wähler bestehe keine Aussicht mehr, eine Annäherung an die Regime in Iran und Kuba zu verfolgen. Diese Staaten befänden sich gerade im Zerfall, argumentiert der Kolumnist.
Barack Obama hatte eine solche Entspannungspolitik als Teil seiner eigenen Agenda für das 21. Jahrhundert angestrebt. Dieser Pfad sei nun "für immer geschlossen", so Burns. Die fehlende Differenziertheit der aktuellen Regierung habe diese Option für künftige Präsidenten aus dem Bereich des Möglichen entfernt.
Donald Trump beschädigt Amerikas Glaubwürdigkeit als Handelspartner dauerhaft
Die Konsequenzen von Donald Trumps Politik reichen weit über seine Amtszeit hinaus, fürchtet der "Politico"-Analyst. Burns stellt fest, dass Amerikas Ansehen als Verhandlungspartner im Handel und als kommerzieller Partner "für immer verändert" sei. Selbst wenn ein künftiger Präsident es wollte, könne er oder sie die Handelsbeziehungen der Bush-Ära nicht wiederherstellen. Auch die Stellung der Nato in der Welt werde nicht auf den Stand von 1998 zurückkehren, nur weil ein neuer Präsident die richtigen Worte über Washingtons Verpflichtung gegenüber seinen Verbündeten finde. Die gescheiterten Handelsvereinbarungen mit Nato-Mitgliedern hätten bleibende Spuren hinterlassen.
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loc/news.de/stg
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