News aus dem Ukraine-Krieg: Negativ-Bilanz für Putin - Bericht offenbart weitere Verluste
Die ukrainischen Streitkräfte haben im vergangenen Monat so viel Territorium zurückgewonnen wie seit ihrer Gegenoffensive im Juni 2023 nicht mehr. Dennoch ist eine entscheidende Wende im Krieg bislang nicht in Sicht.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Ukraine erobert so viel Gelände zurück wie seit 2023 nicht mehr
- Ukrainische Streitkräfte bescheren Wladimir Putin weitere Gebietsverluste
- Trotz Rückeroberung: Experten schließen entscheidende Kriegswende aus
Während Donald Trump gegen den Iran mobilisiert, wird die Ukraine beinahe zum Nebenkriegsschauplatz. Während die Welt aktuell mit sorgenvollem Blick auf die Situation im Nahen Osten schaut, toben die Kämpfe in der Ukraine munter weiter. Jüngsten Berichten zufolge zieht dabei vor allem die Ukraine positive Bilanz.
Ukraine erobert so viel Gelände zurück wie seit 2023 nicht mehr
Das zumindest geht aus einem aktuellen Twitter-Beitrag der Analyse-Gruppe Black Bird Group hervor. Diese behauptet, dass die Russen über den gesamten Monat hinweg 37 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine verloren haben. "Es ist der erste Nettoverlust seit November 2023 und der schlechteste Monat für Russland in Bezug auf Gebietsgewinne seit August 2023," heißt es in dem Post, der dazu eine entsprechende Grafik liefert.
In February, the Russian monthly net gains in Ukraine turned negative. Over the whole month, the Russians lost 37 km² of territory in Ukraine.
— Black Bird Group (@Black_BirdGroup) March 2, 2026
This is the first net loss since November of 2023, and the worst month for Russia in terms of territory since August of 2023.
1/ pic.twitter.com/LHNYmM2cXz
(Bitte beachten Sie: Unabhängig überprüfen lassen sich derartige Aufzeichnungen nicht. Sowohl die Ukraine als auch Russland arbeiten vor allem auch in den sozialen Medien mit Propagandamitteln, um die Moral der Truppen aufrechtzuerhalten.)
Gebietsverluste für Wladimir Putin: Ukrainer verdrängen Russen-Truppen
Weshalb Wladimir Putins Truppen derzeit einen derartigen Rückschlag erleben? "Dies ist hauptsächlich auf die ukrainischen Gegenangriffe an der Südfront zurückzuführen, denen es gelang, die Russen aus 213 Quadratkilometern Gebiet zu verdrängen. Der Großteil dieser ukrainischen Geländegewinne wurde rund umHuljajpole erzielt, wo Russland 192 Quadratkilometer verlor.", erklärt dieBlack Bird Group weiter.
Ukraine stellt Verteidigungslinien um Huljajpole wieder her
Die Region rund um Huljajpole stellt für die Ukraine seit langem ein Problem dar, da die Russen hier schneller vorrücken als an jeder anderen Front, schreibt die Black Bird Group in einem weiteren Post bei Twitter. "Vermutlich wurde dieser Ort für den Gegenangriff ausgewählt, weil die Ukraine eine weitere Verschlechterung der Lage an der gesamten Südfront befürchtete." Die Rückeroberung Huljajpoles ermögliche den Ukrainern die Wiederherstellung der Verteidigungslinien, die unter anderem dazu dienen, weiteres russisches Vordringen zu stören, heißt es.
Und die Ukraine scheint weitere Gebiete zurückerobern zu wollen. So zeigt eine im Netz veröffentlichte Karte, dass die ukrainischen Truppen das Dorf Ternuwate erreicht haben. Es ist jedoch unklar, ob es ihnen tatsächlich gelungen ist, die Kontrolle über das Gebiet zu erlangen. "Die Lage bleibt dynamisch", so die Experten.
Trotz Ukraine-Erfolgen: Experten schließen entscheidende Kriegswende aus
Trotz jüngster Ukraine-Erfolge scheint es nach Ansicht der Analysten unwahrscheinlich, dass sich die Frontdynamik vom Februar im März fortsetzt. "Die Lage bleibt in vielen Teilen der Front schwierig, und Russland setzt seine Offensiven fort", warnen die Experten. Es sei daher "wahrscheinlich, dass Russland im Laufe des Frühjahrs weitere Geländegewinne erzielen wird, seine Bemühungen zur Eroberung der Stadt Kostjantyniwka fortsetzen und seinen Vormarsch in Richtung der Städte Kramatorsk und Slowjansk weiterführen wird. Die Bedrohung für Lyman und die Grenzübergänge Siwersk Donezk besteht weiterhin.", ist sich die Black Bird Group sicher.
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sba/hos/news.de
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