Dmitri Medwedew: "Der Friedensstifter hat sein Gesicht gezeigt" - Ex-Kremlchef verhöhnt Trump
Donald Trump inszeniert sich gern als Friedensstifter. Doch seine Taten sprechen eine andere Sprache. Eine Tatsache, die den früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew amüsiert. Nach dem US-Militärschlag gegen den Iran übergießt der Ex-Kremlchef den US-Präsidenten mit Spott.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Dmitri Medwedew verhöhnt Donald Trump nach Iran-Militärschlag
- Ex-Kremlchef spottet über Trump, den Friedensstifter
- Medwedew nennt frühere US-Verhandlungen mit dem Iran "Tarnung"
Donald Trump liebt es, sich auf dem politischen Weltparkett als Friedensstifter zu inszenieren. Bei öffentlichen Auftritten hat er in der Vergangenheit immer wieder damit geprahlt, bereits acht Kriege beendet zu haben. Eine Rechnung, die Trumps Kritiker wiederholt widerlegt haben. Und auch Donald Trumps aktuelle Taten sprechen eine andere Sprache.
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Donald Trump verkündet Iran-Militärschlag - "kapituliert oder sterbt"
Am Samstag (28. Februar) verkündete der Republikaner in einem achtminütigen Video bei Truth Social, dass das US-Militär eine "große Kampfoperation im Iran begonnen" habe. Sein Appell an das Mullah-Regime: "Kapituliert oder sterbt!" Ziel der Operation sei es, "unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime" auszuschalten, so der US-Präsident.
Dmitri Medwedew verhöhnt Donald Trump, den "Friedensstifter"
Auch in Russland sorgte der US-Militärschlag gegen den Iran für Wirbel. So meldete sich der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew auf seinem Telegram-Kanal zu Wort und kommentierte die Ereignisse in gewohnt spöttischer Manier. "Der Friedensstifter hat wieder mal sein Gesicht gezeigt", beginnt Medwedew seinen Beitrag. "Alle Verhandlungen mit dem Iran sind nur eine Tarnung. Niemand hat daran gezweifelt. Niemand wollte wirklich etwas vereinbaren. Die Frage ist nur, wer mehr Geduld hat, um das unrühmliche Ende seines Feindes abzuwarten."
Russland und Iran führen strategische Partnerschaft
Auf wessen Seite der Putin-Vertraute steht, dürfte klar sein. "Die USA gibt es seit etwa 249 Jahren.
Das Persische Reich wurde vor mehr als 2500 Jahren gegründet", beendet der Ex-Kremlchef seinen Beitrag. Russland und der Iran haben im Januar 2025 einen "Vertrag über eine umfassende strategische Partnerschaft" unterzeichnet, der ihre Zusammenarbeit für die nächsten Jahrzehnte festschreibt. Dieser deckt viele Politik- und Wirtschaftsbereiche ab - darunter Handel, Energie, Technologie, Sicherheit und teilweise auch Verteidigung.
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fka/news.de
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