Ukraine-Krieg aktuell: 10.000 russische Drohnen zerstört? Videos zeigen Angriff auf Lagerhalle

Der ukrainischen Armee ist eigenen Angaben zufolge ein bedeutender Schlag gegen das russische Militär gelungen. In der Region Kursk wurde eine Halle angegriffen, in der laut Berichten 10.000 Drohnen sowie weiteres Kriegsgerät lagerten. 

Von news.de-Redakteur - Uhr

Schlechte Nachrichten für Wladimir Putin: Die Ukraine soll ein russisches Drohnenlager in Kursk zerstört haben. (Foto) Suche
Schlechte Nachrichten für Wladimir Putin: Die Ukraine soll ein russisches Drohnenlager in Kursk zerstört haben. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kreml/AP | Vyacheslav Prokofyev
  • Ukrainische Brigade attackiert russisches Drohnenlager in Kursk
  • Laut Berichten wurden neben 10.000 Drohnen auch Munition und zehn Fahrzeuge zerstört
  • Videos sollen erfolgreichen Angriff zeigen

Der Preis, den Wladimir Putin für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine zahlt, ist hoch. Trotz enormer eigener Verluste ist der Kremlchef weiterhin nicht dazu bereit, seine Truppen zurückzuziehen und die Waffen schweigen zu lassen. Auch in den ersten beiden Monaten gab es Berichten zufolge schon wieder heftige Drohnenangriffe auf ukrainische Städte. Doch Kiews Streitkräfte setzen sich weiterhin zur Wehr und vermelden nun einen weiteren Erfolg.

Ukraine-Krieg aktuell: Russisches Drohnenlager zerstört laut Bericht

In der russischen Region Kursk will die 80. Luftlandebrigade der Ukraine ein riesiges Lagerhaus für Drohnen und weitere militärische Ausrüstung zerstört haben. "Die Drohnenpiloten der 80. Brigade arbeiten daran, das Angriffspotenzial der Russen zu reduzieren und deren Logistik zu zerstören", heißt es in einer Mitteilung auf Telegram. Dazu wurden Aufnahmen des mutmaßlichen Angriffs veröffentlicht. Es ist zu sehen, wie das Lagerhaus ausspioniert wird und es schließlich darin brennt. Neben den Drohnen sollen sich Munition sowie Transportfahrzeuge in der Halle befunden haben. Anton Geraschtschenko, ehemaliger Berater des ukrainischen Innenministers, schrieb auf X (vormals Twitter) zu den Videos:

  • "Vorläufigen Berichten zufolge wurden 10.000 FPV-Drohnen und 10 Fahrzeuge zerstört."

Gab es einen weiteren herben Verlust für Wladimir Putin?

Unabhängig bestätigen ließen sich diese Berichte bislang nicht. Auch die Echtheit der Aufnahmen konnte noch nicht verifiziert werden. Währenddessen feierte die ukrainische Brigade auf Telegram:

  • "Der Feind glaubte, auf seinem Territorium keine Bedrohung zu haben, doch er vergaß, dass eine solche Ansammlung wertvoller Ressourcen gleichbedeutend mit deren Vernichtung ist."

Aufnahmen aus dem Kriegsgebiet müssen kritisch betrachtet werden. Denn sowohl die russische als auch die ukrainische Seite können auf Propagandamaterial zurückgreifen, um den Feind in ein schlechtes Licht zu rücken. Inwieweit Putin tatsächlich einen weiteren herben Verlust zu verkraften hat, bleibt unklar.

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