Donald Trump: "Deshalb lässt er sich von Putin einschüchtern" - Ex-Beraterin enttarnt US-Präsidenten
Warum übt US-Präsident Donald Trump zu wenig Druck auf Wladimir Putin aus, den Ukraine-Krieg zu beenden? Diese Frage haben sich in den vergangenen Monaten einige westliche Experten gestellt. Trumps Ex-Russlandberaterin Fiona Hill hat dazu eine klare Meinung.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Trumps Ex-Russlandberaterin spricht über das Verhältnis des US-Präsidenten zu Wladimir Putin
- Kremlchef würde von Trumps Bedürfnis nach Bewunderung wissen
- Trump strebe danach, als "skrupellos" wahrgenommen zu werden, und ließe sich von Putin "einschüchtern"
Das Verhältnis zwischen Donald Trump und Wladimir Putin ist immer wieder Gegenstand kontroverser Debatten. Dem US-Präsidenten wurde in der Vergangenheit schon häufiger eine zu große Nähe zum Kremlchef vorgeworfen. Umstritten war auch das persönliche Treffen der beiden mächtigen Männer in Alaska im vergangenen August. Denn in den Friedensgesprächen zum Ukraine-Krieg wurde erneut kein Durchbruch erzielt. Putin setzte seine Angriffe danach fort. Doch warum will Trump gegenüber dem russischen Präsidenten nicht härter durchgreifen? Eine Expertin erkennt dafür einen eindeutigen Grund.
Ex-Beraterin über das Verhältnis von Donald Trump und Wladimir Putin - US-Präsident wolle vom Kremlchef "bewundert" werden
Fiona Hill, die während Trumps erster Amtszeit als Russlandberaterin im Weißen Haus tätig war, gewährt aufschlussreiche Einblicke in die psychologische Dynamik zwischen dem US-Präsidenten und Wladimir Putin. Im Podcast "The Court of History" von "Legal AF", über den aktuell "Raw Story" berichtet, erläuterte die Insiderin, wie der Kreml-Chef Trumps Verlangen nach Bewunderung gezielt als Druckmittel einsetzt.
"Ich glaube, Putin versteht das perfekt", so Hill. Der russische Präsident rationiere den Zugang zu seiner Person bewusst und halte Trump gewissermaßen hin:
- "Er lässt ihn quasi im Unklaren, gibt sich ständig unnahbar, weil er weiß, dass Trump sich nichts sehnlicher wünscht als seine Bewunderung und seinen Respekt, und genau das wird Putin ihm nicht geben, denn das ist eine Währung. Das ist ungemein wertvoll."
Lässt sich Donald Trump von Putin "einschüchtern"?
Hill berichtete von ihrer Teilnahme an Telefonaten zwischen den beiden Staatschefs. Dabei habe sie beobachtet, dass Putin einen erheblichen Vorteil gegenüber Trump besitze. Der US-Präsident strebe danach, als ebenso kompromissloser Anführer wie Putin oder Chinas Xi Jinping wahrgenommen zu werden, sei jedoch selbst gar nicht "so skrupellos":
- "Und deshalb lässt er sich von Putin einschüchtern, denn er will, dass alle anderen die Vereinigten Staaten genauso sehen", fuhr Hill fort.
- "Er will nicht harmlos und wohlwollend sein. Wenn er nicht respektiert werden kann, will er gefürchtet werden. Er will nicht verspottet werden oder zum Meme werden."
- "Er möchte genauso ikonisch sein wie Wladimir Putin.Wladimir Putin ist definitiv der Schlimmste ... Und wenn Putin Trump bewundert, dann wird Trump bewundert werden, aber Putin tut das nicht, und tief in seinem Inneren weiß Donald Trump das.
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