Wladimir Putin: "Sohn der Oreschnik" - Pläne für neue Superwaffe des Kremlchefs enthüllt
Setzt Wladimir Putin bald eine weitere neuartige Waffe im Ukraine-Krieg ein? Aktuellen Berichten zufolge wird in Russland bereits an einem Nachfolger für die Hyperschallrakete "Oreschnik" gearbeitet. Das soll das neue Modell können.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Berichte über Entwicklung einer neuen Superwaffe in Russland
- Bereits im Ukraine-Krieg eingesetzte Hyperschallrakete "Oreschnik" soll offenbar verbessert werden
- Kreml hat Arbeit an Nachfolgesystem bislang nicht bestätigt
Während des Ukraine-Kriegs setzte Wladimir Putin bereits zweimal die neuartige Hyperschallrakete "Oreschnik" ein. Ende 2024 wurde sie erstmals auf Dnipro abgefeuert, Anfang dieses Jahres schlug sie zudem in der Nähe der Stadt Lwiw ein - nur wenige Kilometer von der Nato-Grenze entfernt. Russischen Angaben zufolge können westliche Luftverteidigungssysteme diese Waffe angeblich nicht abfangen. Aktuelle Berichte verbreiten nun weiteren Schrecken: Angeblich wird bereits an einem "Sohn der Oreschnik" gearbeitet.
Wladimir Putin lässt "Sohn der Oreschnik" entwickeln laut Berichten
Über die mutmaßlich noch gefährlichere Waffe berichtet aktuell der "Daily Star" unter Berufung auf russische Medienberichte.Der Militärexperte Viktor Baranets, ein pensionierter Oberst, sagte demnach:
- "Wir entwickeln und testen tatsächlich eine Rakete, die leistungsfähiger sein wird als die Oreschnik. Siewird verbesserte Leistungsparameter beim Sprengkopf haben."
- "Obwohl die Oreschniks bereits hervorragend funktionieren, strebt man nun eine Perfektionierung an, bei der die Zielabweichung auf null reduziert wird."
Russland droht mit neuer Superwaffe im Ukraine-Krieg
Die neue Hyperschallrakete soll acht statt sechs kinetische Sprengköpfe tragen können. Zudem arbeiten Ingenieure an neuartigen Treibstoffsystemen und "grundlegend anderen" Steuerungsmechanismen.Die verbesserte Rakete soll befestigte Ziele bis zu einer Tiefe von etwa 30 Metern durchschlagen können. Die bereits eingesetzte "Oreschnik" erreichte laut Analysen beim Angriff im Januar eine Geschwindigkeit von knapp 13.000 Kilometern pro Stunde.
Hyperschallrakete soll London in nur wenigen Minuten erreichen können
Laut Angaben aus Moskau und Minsk ist das "Oreschnik"-System mittlerweile in Belarus stationiert. Von dort könnte es zum Beispiel London theoretisch in nur acht Minuten erreichen. Das russische Verteidigungsministerium hat bislang keine offizielle Stellungnahme zur Entwicklung eines Nachfolgesystems abgegeben. Die Existenz der verbesserten Rakete bleibt damit unbestätigt.
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gom/news.de/stg
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