Wladimir Putin blamiert: Geheime Attentatspläne aufgedeckt - Ukraine zerschlägt russisches Killerkommando

Der Ukraine ist es eigenen Angaben zufolge gelungen, Attentate auf prominente Persönlichkeiten zu verhindern. Zehn mutmaßliche Auftragsmörder des Kremls wurden bei einer gemeinsamen Operation mit Moldawien festgenommen.

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Wladimir Putin soll in der Ukraine Auftragsmörder verloren haben. (Foto) Suche
Wladimir Putin soll in der Ukraine Auftragsmörder verloren haben. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Pavel Bednyakov
  • Ukraine will bei Operation Enigma 2.0 zehn mutmaßliche Auftragsmörder des Kremls festgenommen haben
  • Killerkommando plante Berichten zufolge Attentate gegen prominente Persönlichkeiten und hochrangige Militäroffiziere in der Ukraine
  • Wollte Wladimir Putin durch Morde weitere Panik verbreiten?

Für Wladimir Putin gibt es offenbar den nächsten Rückschlag in der Ukraine. Während seine Soldaten an der Front weiterhin hohe Verluste zu beklagen haben und die russische Armee zuletztinnerhalb kurzer Zeit zahlreiche eroberte Gebiete verloren haben soll, wurde nun auch noch ein Killerkommando des Kremls zerschlagen.

Ukraine-Krieg aktuell: Killerkommando von Wladimir Putin zerschlagen laut Berichten

Darüber berichtet aktuell die "Daily Mail" unter Berufung auf ukrainische Geheimdienstberichte. Demnach konnten zehn Personen festgenommen werden, die die Ermordung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie hochrangigen Militäröffizieren geplant haben sollen. Auch Kämpfer der Fremdenlegion Kiew sowie führende Journalisten gehörten den Angaben nach zu den Zielen. Die mutmaßlichen Attentäter seien bei einer Operation mit dem Codenamen Enigma 2.0 "neutralisiert" worden. Dabei handelte es sich laut "Kyiv Independent" um eine gemeinsame Operation der Ukraine und des Nachbarlands Moldawien. Russische Auftraggeber sollen den Verdächtigen bis zu umgerechnet 85.000 Euro pro Mord versprochen haben. Die Höhe der Belohnung richtete sich der Prominenz der ins Visier genommenen Person.

Attentate auf Militäroffiziere geplant? Männer in Moldawien und Ukraine festgenommen

Den Berichten zufolge wurde der Anführer der Auftragsmord-Truppe zusammen mit zwei weiteren Männern in Moldawien festgenommen. Beim Chef des Kommandos soll sich um einen mehrfach vorbestraften 34-Jährigen handeln, der während seiner Haftstrafe in Russland von Putins Geheimdiensten rekrutiert wurde. Sieben weitere Männer wurden in der Ukraine verhaftet. Sie operierten in der Ukraine, EU-Mitgliedsstaaten sowie der vom Kreml kontrollierten Region Transnistrien in Moldawien.

Ukraine verkündet Erfolg durch Operation Enigma 2.0

Laut dem ukrainischen Geheimdienst waren sie als Touristen getarnt ins Land gereist. Sie sollen in verschiedenen Regionen Schusswaffen- sowie Autobombenanschläge geplant haben. "Mobiltelefone, Computer, Waffen, Munition und Sprengstoff wurden beschlagnahmt", heißt es in einer Erklärung. Die Beschuldigten sollen kremltreue Personen mit überwiegend militärischer Erfahrung sein. Laut dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU hätten sie mögliche Anschlagsorte ausspioniert sowie die Standorte ihrer Opfer verfolgt. Zudem tauschten sie sich mit führenden russischen Offizieren aus. Mit den Morden wollten sie "Panik verbreiten und die sozio-politische Lage in der Ukraine destabilisieren". Strafverfahren wurden eingeleitet. Moskau schweigt bislang zu den Vorwürfen.

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