Nordkoreanisches Artilleriesystem zerstört: Video zeigt Blamage für Putins Armee im Ukraine-Krieg
Für die russische Armee gab es im Ukraine-Krieg offenbar den nächsten Rückschlag: Ein nordkoreanisches Artilleriesystem geriet ins Visier von Kiews Streitkräften, als es Schüsse auf Kupjansk abfeuerte. Ein Video soll die Zerstörung der Waffe zeigen.
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling - Uhr
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- Ukraine zerstört nordkoreanische "Koksan"-Kanonenhaubitzen-Selbstfahrlafette
- Video soll erfolgreichen Drohnenangriff nach Beschuss zeigen
- Echtheit der Aufnahmen unklar
Diktator Kim Jong Un hat nordkoreanische Soldaten in den Ukraine-Krieg geschickt, damit sie an der Seite von Wladimir Putins Armee kämpfen. Russland greift an der Front jedoch nicht nur auf Männer aus dem abgeschotteten asiatischen Land zurück. Auch militärisches Gerät aus Nordkorea kommt zum Einsatz. Der Ukraine gelang es nun offenbar, eine weitere dieser Waffen zu eliminieren.
Ukraine-Krieg aktuell: Video zeigt Zerstörung von "Koksan"-Waffe aus Nordkorea
Wie das ukrainische Verteidigungsministerium auf X (vormals Twitter) berichtet, haben die eigenen Streitkräfte eine nordkoreanische Kanonenhaubitzen-Selbstfahrlafette namens "Koksan" zerstören. Ein beigefügtes Video soll den erfolgreichen Gegenangriff von Drohnenpiloten zeigen. Zuvor sei von der Lafette aus in Richtung Kupjansk (Oblast Charkiw) gefeuert worden. Zu dem Clip heißt es:
- "Das Feuer hielt nicht lange an.Die Bediener erfassten die Wärmesignatur, verfolgten das Ziel und führten drei präzise Angriffe in der Region Luhansk durch."
A North Korean “Koksan” long-range SPG was firing toward Kupiansk.
— Defense of Ukraine (@DefenceU) February 16, 2026
It didn’t last long.@achilles_429 operators detected the thermal signature, tracked the target, and executed three precise strikes in the Luhansk region. pic.twitter.com/jvgmzxWRdj
Nächster Rückschlag für Wladimir Putin: Russische Armee verliert weiteres Artilleriesystem
Nähere Angaben zum Ort des Geschehens wurden nicht gemacht. Die Aufnahmen konnten bislang nicht unabhängig verifiziert werden. Zu beachten ist, dass es sich bei solchen Videos aus dem Kriegsgebiet auch um Propagandamaterial handeln könnte. Sowohl die russische als auch die ukrainische Seite versuchen dadurch, den Feind in ein schlechtes Licht zu rücken und die Moral der eigenen Truppen zu erhöhen.
Hintergrund: Eine Reihe der 170-Millimeter-Langstrecken-Selbstfahrlafette "Koksan" wurde laut dem ukrainischen Portal "Ukrainska Pravda" von Pjöngjang an Moskau übergeben. Die externe Militärhilfe dient als Ersatz für verlorene Artillerie der russischen Streitkräfte. Dem ukrainischen Verteidigungsministerium zufolge soll Putins Armee seit Beginn der Invasion insgesamt 37.323 Artilleriesysteme verloren haben (Stand: 17. Februar 2026).
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gom/news.de
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