Wladimir Putin in Not: Ukraine schlägt zurück - massive Gebietsverluste nach Starlink-Sperre
Im Ukraine-Krieg muss Russland laut aktuellen Berichten schmerzhafte Gebietsverluste verkraften. Demnach gelang es Kiews Streitkräften innerhalb weniger Tage, 200 Quadratkilometer zu befreien. Einen neuen Vorteil verschafft dabei offenbar die jüngst erfolgte Starlink-Blockade für Putins Armee.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Ukraine erobert innerhalb weniger Tage über 200 Quadratkilometer der durch Russland besetzten Gebiete zurück
- Erfolge könnten auf Starlink-Sperre für die russische Armee zurückzuführen sein
- Putins Soldaten verzeichnen kaum noch Geländegewinne
Wladimir Putin hat bei seinem brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine zuletzt neue Probleme bekommen. Tech-Milliardär Elon Musk schränkte den Zugang zu seinem Satellitennetzwerk Starlink für die russische Armee ein.Nach ukrainischen Angaben konnten russische Drohnen mithilfe von Starlink zuvor elektronische Störsysteme umgehen und ihre Ziele präzise ansteuern. Für Kiew bringt die Starlink-Blockade nun offenbar entscheidende Vorteile auf dem Schlachtfeld.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland verliert rund 200 Quadratkilometer eroberter Gebiete
Die ukrainischen Streitkräfte sollen aktuellen Berichten zufolge innerhalb weniger Tage einen bemerkenswerten militärischen Erfolg erzielt haben. Zwischen Mittwoch und Sonntag der vergangenen Woche eroberten sie demnach knapp über 200 Quadratkilometer des eigenen Staatsgebiets von der russischen Armee zurück. Seit der Gegenoffensive im Juni 2023 gelang es Kiew nicht mehr, in so kurzer Zeit derart viel Territorium zu befreien. Das geht aus einer Analyse der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) hervor. Dazu heißt es weiter:
- "Diese ukrainischen Gegenangriffe nutzen vermutlich die kürzlich erfolgte Blockade des Starlink-Zugangs für russischer Streitkräft aus. Russische Militärblogger behaupten, dies verursache Kommunikations- und Führungsprobleme auf dem Schlachtfeld."
- "Die jüngsten taktischen Gegenangriffe der Ukraine in Richtung Oleksandriwka und Huljajpole haben die russischen Streitkräfte wahrscheinlich weiter daran gehindert, sich angemessen auf eine Sommeroffensive aus dem Osten in Richtung Orichiw und Saporischschja vorzubereiten."
Recent Ukrainian tactical counterattacks have reportedly liberated multiple small settlements along the Yanchur and Haichur rivers in the Oleksandrivka and Hulyaipole directions.
— Institute for the Study of War (@TheStudyofWar) February 16, 2026
These Ukrainian counterattacks are likely leveraging the recent block on Russian forces’ access to… https://t.co/axIZceQvVj pic.twitter.com/DVZLtpcUv8
Starlink-Sperre stellt Wladimir Putins Armee vor Probleme
Der Großteil dieser Rückeroberungen fand in einer Zone rund 80 Kilometer östlich der Stadt Saporischschja statt. Genau dort waren russische Truppen seit dem Sommer 2025 massiv vorgerückt. Die zurückgewonnene Fläche entspricht nahezu den gesamten russischen Eroberungen des Monats Dezember, die bei 244 Quadratkilometern lagen, wie unter anderem die "Bild" berichtet.
Laut ISW-Daten verzeichnete Moskau in der vergangenen Woche zudem lediglich am 9. Februar Geländegewinne. An allen anderen Tagen konnte die Ukraine Boden gutmachen.
Russland kontrolliert weiterhin knapp 20 Prozent des ukrainischen Territoriums
Trotz der jüngsten Rückschläge kontrolliert Russland Mitte Februar weiterhin 19,5 Prozent des ukrainischen Territoriums vollständig oder teilweise. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 18,6 Prozent. Etwa sieben Prozent – darunter die Krim und Teile des Donbass – befanden sich allerdings bereits vor Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 unter russischer Kontrolle.
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gom/news.de/stg
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