Ukraine-Krieg aktuell: Millionen-Desaster für Putin - Ukraine zerstört Radarsystem 

Wladimir Putins Armee erlebt einen weiteren Rückschlag auf der Krim. Laut einem Bericht wurde ein russisches Langstreckenradarsystem zerstört. Der Kremlchef erleidet somit einen millionenschweren Verlust.

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Nächster Verlust für Putin: Auf der Krim wurde nach Angaben des ukrainischen Generalstabs eine Langstreckenradarstation zerstört. (Foto) Suche
Nächster Verlust für Putin: Auf der Krim wurde nach Angaben des ukrainischen Generalstabs eine Langstreckenradarstation zerstört. Bild: picture alliance/dpa/Zuma Press | Sergei Ilyin/Kremlin Pool
  • Angriff auf russischeLangstreckenradarstation.
  • Strategisches Radarsystem zerstört: Millionen-Verlust für Putin.
  • Weitere Rückschläge für den Kremlchef: Ukraine attackiert Stellungen und Einrichtungen.

Die ukrainische Armee widersetzt sich seit fast vier Jahren russischen Angriffen. Die Streitkräfte versuchen systematisch, die Kampfhandlungen der russischen Soldaten zu schwächen. Das soll ihnen in der Nacht zu Donnerstag (12.02.2026) gelungen sein. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs auf Telegram wurde auf der Krim eine teure Langstreckenradarstation zerstört.

Teurer Rückschlag für Putin: Ukraine: Langstreckenradarsystem zerstört

Der Angriff ereignete sichin der Nähe von Jewpatorija. Dabei kam das strategische Frühwarnsystem vom Typ 55Zh6U "Nebo-U" zu Schaden. Es bildet eine wichtige Stellschraube im russischen Luftabwehrsystem, schreibt "Kyiv Independent". Es wurde für aerodynamische und ballistische Ziele auf große Entfernungen entwickelt. Der Wert der Anlage beläuft sich nach Angaben des Nachrichtenportals auf etwa 100 Millionen US-Dollar.

Schläge gegen russische Ziele im Ukraine-Krieg

Der Generalstab berichtet von weiteren Militärschlägen in besetzten Gebieten, wie Donezk. In der Nacht zu Freitag (13.02.2026) griffen ukrainische Streitkräfte in der Nähe von Selydowe ein Logistiklager und in der Nähe von Komyschuwacha militärische Ausrüstung an. Des Weiteren wurden im Gebiet Saporischschja in der Nähe von Solodkowodne, Ljubymiwka, Tokmak und Michailowka russische Truppen angegriffen - unter anderem mit Drohnen. 

Die Angriffe richteten sich auf ein bestimmtes Ziel. "Jede der angegriffenen Einrichtungen gewährleistet die Energie-, Luftfahrt- oder Kommunikationsstabilität der feindlichen Gruppierungen in den vorübergehend besetzten Gebieten. Systematische Angriffe auf solche Infrastrukturen stören die Kommando- und Logistikstrukturen und verringern die Fähigkeit der russischen Armee, Kampfhandlungen aufrechtzuerhalten", heißt es in der Nachricht. Wie hoch der Schaden und die Verluste ausfallen, ist noch unklar. Das Ausmaß müsse noch ermittelt werden.

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