Wladimir Putin: Kremlchef im Russen-TV bloßgestellt - Experte warnt vor Zusammenbruch
Im russischen Fernsehen ist ein Experte ungewohnt hart mit Wladimir Putin ins Gericht gegangen. Filmemacher Wadim Gasanow verwies auf den erfolgreichen ukrainischen Widerstand und die Schwierigkeiten von Moskaus Armee an der Front.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Experte gibt im russischen Fernsehen zu, dass die Ukraine erfolgreich Widerstand gegen Russland leistet
- Analyse von Filmemacher Wadim Gasanow: Putin-Armee mit "großen Schwierigkeiten an der Front"
- Aktuelle Verlustzahlen untermauern diese Einschätzungen
Die Verluste für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg sind enorm. Seine Truppen kommen zudem an der Front nur schleppend voran, erobern seit Monaten kaum noch größere Gebiete. Kehren bisherige Unterstützer des Kremlchefs ihm aufgrund der ausbleibenden Erfolge langsam den Rücken? Im russischen Staatsfernsehen wurde nun ungewohnt deutliche Kritik an der aktuellen Situation in der Ukraine geübt.
Wladimir Putin wird im russischen Staatsfernsehen vor ukrainischem Widerstand gewarnt
Dokumentarfilmer Wadim Gasanowräumte in der Talkshow "The Meeting Place" auf dem Gazprom-Sender NTV offen ein, dass die Ukraine "erfolgreich Widerstand leistet". Darüber berichtet aktuell der "Daily Express"."Die ukrainische Armee wurde nicht zerstört, sie hat nicht kapituliert", erklärte Gasanow. Das Land verfüge über alle Möglichkeiten, seinen Widerstand fortzusetzen.
Experte berichtet über "große Schwierigkeiten" für Russland an der Front
Der Experte ging in seiner Analyse noch weiter: Moskau habe "große Schwierigkeiten an der Front", und die Ukraine wisse von der Möglichkeit eines russischen Zusammenbruchs genau. "82 Prozent der ukrainischen Bevölkerung wollen, ungeachtet dessen, was darüber geschrieben wird, ein Ende des Konflikts. Leute, die ukrainische Gesellschaft glaubt, dass wir auseinanderfallen, wenn sie noch etwas mehr Druck ausüben", warnte der Filmemacher laut "Daily Express".
Verluste für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg immer dramatischer
Jüngst veröffentlichte Zahlen untermauern Gasanows Einschätzung: Seit Februar 2022 sollen die russischen Streitkräfte fast 1,2 Millionen Verluste erlitten haben – mehr als jede Großmacht in einem Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Geländegewinne bleiben dabei minimal: Russische Truppen rücken bei ihren wichtigsten Offensiven lediglich zwischen 15 und 70 Meter pro Tag vor.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte äußerte sich zeitgleich zur Lage: "Präsident Putin versucht, das ukrainische Volk zu brechen und seinen Willen zu schwächen." Doch die Ukraine und ihre Bevölkerung hätten immer wieder bewiesen, dass sie sich nicht brechen ließen. Allerdings könne das Land diesen Kampf nicht allein durchhalten.
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gom/news.de/stg
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