Wladimir Putin: Erschütternde Analyse - ohne dieses Abkommen hält ihn nichts mehr
Das Atomabkommen zwischen der USA und Russland ist ausgelaufen - und neben zahlreichen Drohungen des Kremls befürchten auch Expert:innen nun ein erneutes Wettrüsten - mit ungeahnten Folgen. Eine Analyse zeigt Verheerendes.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Atomabkommen zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen
- Angst vor globalen Wettrüsten: Expertin zeigt sich besorgt
- Kein Abkommen mehr: Was passiert, wenn Putin keine Grenzen mehr kennt?
- Dmitri Medwedew zündelt bei Social Media
Was passiert, wenn zwei der größten Atommächte der Welt sich niemanden mehr verpflichtet fühlen müssen? Bisher hielten sich die USA und Russland an das sogenannte Atomabkommen - doch genau dieses ist heute, am 5. Februar 2026, abgelaufen. Und eine Erneuerung des Vertrages steht derzeit nicht auf der Agenda von US-Präsident Donald Trump.
Keine Verlängerung des Atomabkommens zwischen Russland und den USA
Obwohl Kreml-Chef Wladimir Putin bereits den Vorschlag machte, sich ein weiteres Jahr an den Vertrag zu halten, kam bisher keine Erneuerung des Abkommens zustande. Lediglich ein "das klingt nach einer guten Idee" rang sich US-Präsident Donald Trump ab.
Analyse schürt Angst vor internationalem Wettrüsten
Was passiert, wenn der "New-Start"-Vertrag ausläuft, damit hat sich Forschungs- und Politikanalystin Jennifer Know beschäftigt. Eine Analyse, die von der Union of Concerned Scientist (UCS) unlängst veröffentlicht wurde, macht deutlich - das politische Klima wird sich verändern. Darin erklärt sie: "Das Auslaufen des New-START-Vertrags wäre massiv destabilisierend und potenziell sehr kostspielig, sowohl wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch. Sollten die Vereinigten Staaten und Russland ihre Arsenale ausbauen, könnten sich China und andere Länder gezwungen sehen, sich am Wettrüsten zu beteiligen."
Expertin sicher: Hart erkämpfte Fortschritte werden zunichte gemacht
Und sie warnt: "Die Vereinigten Staaten und Russland verfügen bereits über genügend einsatzbereite Atomwaffen, um innerhalb einer Stunde zig Millionen Menschen zu töten und die Welt zu verwüsten. Ein Auslaufenlassen des New-START-Vertrags würde jahrzehntelange, hart erkämpfte Fortschritte zunichtemachen und die Welt nur unsicherer machen."
Ab heute werden die verheerenden Befürchtungen einem Realitätscheck unterzogen. Kommt es nun zur globalen Aufrüstung? Zumindest die "kollektive Sicherheit" werde gefährdet, sagtDr. Gretchen Goldman, Präsidentin und CEO von UCS: "Dass diese Regierung zulässt, dass für alle Seiten vorteilhafte Verträge zur nuklearen Rüstungskontrolle auslaufen, ist nicht überraschend, aber die völlige Missachtung dieser grundlegenden Abkommen, die uns alle schützen, sollte jeden alarmieren."
Russland verfügt laut offiziellen Angaben der Federation of American Scientists über 5.459 Atomsprengköpfe, die USA über 5.177. Diese Zahl entspricht etwa 90 Prozent aller Atomwaffen weltweit.
Dmitri Medwedew: Putins rechte Hand warnt bei Social Media vor den Konsequenzen
In einem Beitrag auf X schrieb Dmitri Medwedew erst kürzlich: "Das war's. Zum ersten Mal seit 1972 haben Russland (die ehemalige UdSSR) und die USA keinen Vertrag mehr zur Begrenzung strategischer Nuklearstreitkräfte." Dazu postet Medwedew ein Gif aus der Serie "Game of Thrones". Die Bildunterschrift: "Der Winter naht".
Hunderte User:innen kommentierten den Beitrag des Kreml-Sprechers: "Bedeutet das, dass die Welt untergeht? In einem Atomkrieg gibt es keine Gewinner." Und: "Fünf Jahrzehnte Rüstungskontrolle zunichtegemacht. Keine Obergrenzen, keine Inspektionen, kein Vertrauen, nur Eskalation und Risiko."
Eine Entwicklung, die ohne Frage beunruhigt. Wie sich die Welt ohne ein Atomabkommen zwischen den USA und Russland entwickelt, bleibt abzuwarten. Derzeit verhandeln die USA, Russland und die Ukraine in Abu Dhabi über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges.
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ife/mlk/news.de
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