Donald Trump und Karoline Leavitt: "The Don" demütigt Weißes-Haus-Sprecherin mit Widerworten
Wann immer Donald Trump mit Polter-Aussagen Schlagzeilen macht, muss Karoline Leavitt die Kohlen aus dem Feuer holen. Nun erlebte die Sprecherin des Weißen Hauses eine Demütigung erster Güte, als Trump ihr öffentlich in die Parade fuhr.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump bangt um Erfolg bei Zwischenwahlen und fordert Änderungen
- Karoline Leavitt will Trump-Aussage entschärfen - und wird vor aller Augen gedemütigt
- US-Präsident fährt Sprecherin des Weißen Hauses mit Volldampf in die Parade
Seitdem Donald Trump seine zweite Amtszeit im Weißen Haus angetreten hat, ist Karoline Leavitt diejenige, die als offizielle Sprecherin des US-Präsidenten immer wieder die Wogen glätten muss, wenn "The Don" mit seinen kontroversen Aussagen für Unruhe sorgt. Nun fuhr Donald Trump seiner Vertrauten mit Volldampf in die Parade und demütigte Karoline Leavitt in aller Öffentlichkeit.
Donald Trump beharrt auf Änderung bei US-Wahlen - und stellt Karoline Leavitt bloß
Zuletzt sorgte Donald Trump mit seiner wiederholt bekräftigten umstrittenen Forderungen nach einer Verstaatlichung amerikanischer Wahlen für Aufsehen - und stellte dabei Karoline Leavitt vor aller Augen bloß. Im Oval Office erklärte der Republikaner gegenüber Reportern: "Ich möchte, dass Wahlen ehrlich sind. Ein Bundesstaat ist ein Agent der Bundesregierung bei Wahlen. Ich weiß nicht, warum die Bundesregierung sie nicht ohnehin durchführt." Ein Schlag unter die Gürtellinie für die Sprecherin des Weißen Hauses, die nur wenige Stunden zuvor versucht hatte, frühere Äußerungen Trumps aus einem Podcast-Interview abzumildern. Der Präsident ignorierte ihre Erklärungsversuche jedoch vollständig und legte stattdessen nach.
US-Präsident attackiert Demokraten-Hochburgen mit Korruptionsvorwürfen
Trump richtete seine Anschuldigungen gezielt gegen Städte unter demokratischer Führung. "Schauen Sie sich Detroit an. Schauen Sie sich Pennsylvania an. Schauen Sie sich Philadelphia an. Schauen Sie sich Atlanta an", sagte der Präsident. An diesen Orten gebe es "schreckliche Korruption bei Wahlen", die von der Bundesregierung nicht geduldet werden dürfe. Der Präsident forderte ein direktes Eingreifen Washingtons bei der Stimmenauszählung. "Die Bundesregierung sollte sich einschalten", erklärte Trump. Die Bundesstaaten seien lediglich Agenten der Bundesregierung beim Zählen der Stimmen. Falls sie diese Aufgabe nicht legal und ehrlich erfüllen könnten, "dann sollte jemand anderes übernehmen".
Karoline Leavitt will die Wogen glätten, doch Trump fährt seiner Sprecherin in die Parade
Nur Stunden zuvor hatte die 28-jährige Leavitt versucht, Trumps Äußerungen aus einem Podcast-Interview mit dem ehemaligen stellvertretenden FBI-Direktor Dan Bongino zu entschärfen. Dort hatte der Präsident gefordert, "das Wählen in mindestens vielen, 15 Orten zu übernehmen". Die Pressesprecherin, die einst selbst als Kongress-Kandidatin antritt, mit ihrem Vorhaben jedoch scheiterte, behauptete, Trump habe sich auf den sogenannten SAVE Act bezogen – ein Gesetz zur Einführung von Wählerausweisen. Das Problem: Trump erwähnte den SAVE Act in dem Interview mit keinem Wort, und das Gesetz sieht keine bundesstaatliche Übernahme von Wahlen vor. Der Präsident ging auf Leavitts Erklärungsversuch mit keiner Silbe ein.
Zwischenwahlen in den USA rücken immer näher - Druck auf Trump und Republikaner wächst
Die erneuten Vorstöße des US-Präsidenten fallen in eine politisch angespannte Phase. Trump selbst hat zuletzt Zweifel an den Erfolgsaussichten seiner Partei bei den Zwischenwahlen im November 2026 geäußert. Nach einer Serie von Wahlerfolgen für die Demokraten drängt der Präsident seine Republikaner, alles zu unternehmen, um einen möglichen Machtwechsel im Kongress zu verhindern. Donald Trumps Warnungen sind dabei nicht uneigennützig: Sollten die Demokraten die Kontrolle über den Kongress erlangen, könnte ein erneutes Amtsenthebungsverfahren gegen ihn drohen. Die unbelegten Betrugsvorwürfe reihen sich in seine fortgesetzten Versuche ein, Misstrauen gegenüber dem amerikanischen Wahlsystem zu schüren.
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loc/news.de/stg
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