Ukraine-Krieg aktuell: Katastrophale Zahlen für Putin - neuer Bericht enthüllt historische Verluste
Das dürfte Wladimir Putin gar nicht gefallen: Laut einem aktuellen Bericht erreichen die russischen Verluste in der Ukraine ein Ausmaß, das zuletzt im Zweiten Weltkrieg gesehen wurde. Doch das ist nicht das einzige Problem für den Kreml.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Neuer Bericht zeigt: Russland hat so viele Soldaten verloren wie keine andere Großmacht in einem Krieg seit Beginn des Zweiten Weltkriegs
- Laut Analyse gewinnt Putins Armee in der Ukraine kaum noch Gebiete
- Zudem kriselt die Wirtschaft im eigenen Land
Für seinen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine bezahlt Wladimir Putin einen hohen Preis: Fast vier Jahre nach Beginn der Invasion hat Russland seine ursprünglich formulierten Ziele immer noch nicht erreicht, kommt nur mühsam an der Front voran, und die Verluste der eigenen Armee steigen stetig. Wie dramatisch die Lage für Moskau tatsächlich ist, zeigt nun eine neue Analyse des Center for Strategic and International Studies (CSIS), über die aktuell der "Kyiv Independent" berichtet.
Verluste für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg: Rund 1,2 Millionen russische Soldaten getötet, verwundet oder vermisst
Die Denkfabrik aus Washington präsentiert Putin Zahlen von erschreckendem Ausmaß. CSIS zufolge hat Russland in der Ukraine mehr Verluste erlitten "als jede andere Großmacht in einem Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg". Moskau soll seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 rund 1,2 Millionen Soldaten verloren haben, 325.000 davon seien getötet worden. Hinzu kommen verwundete und vermisste Streitkräfte. Die Angaben decken sich mitZahlen, die regelmäßig durch die ukrainische Armee veröffentlicht werden. Diese sprach am Donnerstag von bislang mehr als 1,2 Millionen gefallenen Russen im Krieg.
“United we stand, divided we fall.”
— Defense of Ukraine (@DefenceU) January 29, 2026
Aesop
The combat losses of the enemy from February 24, 2022 to January 29, 2026. pic.twitter.com/EPLzPclAtM
Moskaus Armee kommt in der Ukraine nicht voran, Russlands Wirtschaft in der Krise
CSIS stellt weitere dramatische Entwicklungen für Russland fest:
- Seit Anfang 2024 wurden weniger als 1,5 Prozent des ukrainischen Territoriums erobert. Besonders langsam rückte die russische Armee im vergangenen Jahr in der Region Pokrowsk vor - durchschnittlich nur 70 Meter pro Tag. "Dies ist langsamer als bei den brutalsten Offensiven des letzten Jahrhunderts, einschließlich der berüchtigten Schlacht an der Somme im Ersten Weltkrieg", heißt es.
- Produktionsrückgang, Arbeitskräftemangel und schwindendes Kapital machen Russland nur noch zu einer "wirtschaftlich zweit- oder drittklassigen Macht".
- Im Bereich der Zukunftstechnologien liegt Russland weit zurück. Kein einziges russisches Unternehmen ist unter den Top 100 der weltweit führenden Technologieunternehmen gelistet.
Laut CSIS stehen diese Zahlen im Widerspruch zu Putins jüngsten Äußerungen, im Ukraine-Krieg die Oberhand gewonnen zu haben.
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gom/bua/news.de
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