Landtagswahl: SPD Sachsen-Anhalt wählt Willingmann zum Spitzenkandidaten

Alle Stimmen für Willingmann: Nach klaren Ansagen gegen die AfD schickt die SPD in Sachsen-Anhalt ihren Spitzenkandidaten mit Rückenwind ins Rennen zur Landtagswahl.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat die Weichen für die Landtagswahl im September gestellt und schickt Spitzenkandidat Armin Willingmann mit 100 Prozent Zustimmung ins Rennen. Der 63-Jährige erhielt bei einem SPD-Landesparteitag in Burg (Landkreis Jerichower Land) alle 103 Stimmen der Delegierten.

Zuvor hatte Willingmann den politischen Ansatz der AfD in Sachsen-Anhalt deutlich kritisiert. "Der Feind dieser Demokratie – er steht rechts." Die AfD verschweige nicht, "wie dieses Land umgebaut werden soll", warnte Willingmann. Sie wolle abreißen, "was wir demokratische Kultur nennen".

Willingmann: Ängste der Menschen ernst nehmen

Gleichzeitig rief Willingmann die SPD-Mitglieder dazu auf, bestehende Ängste in der Bevölkerung ernstzunehmen. Es nütze nichts, den Menschen Ängste ausreden zu wollen, sagte er. Man müsse etwa die zugesagte Aufstockung der Polizei umsetzen und kritische Infrastruktur besser schützen, so Willingmann.

Die Landtagswahl findet am 6. September statt. SPD-Spitzenkandidat Willingmann ist aktuell Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt. In Sachsen-Anhalt regiert derzeit ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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