Wladimir Putin: Russen-Ideologe fordert - Kremlchef soll diese 7 Länder unterwerfen
"Russland ist verpflichtet, etwas Schreckliches zu tun" - ein prominenter Kreml-Ideologe ruft Wladimir Putin auf, sieben ehemalige Sowjetrepubliken militärisch zu unterwerfen. Die Eroberung würde Russlands Fläche massiv vergrößern.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Putin-Vertrauter: Kremlchef soll 7 Länder unterwerfen
- Putin-Ideologe will es wie Trump machen
- Territorialgewinn größer als die EU
- Nato-Grenze und Moldawien - Experten sehen weitere Länder in Gefahr
- "Putin wird ein gutes Jahr haben" - Experte mit düsterer Prognose
Ein prominenter Berater des Kremls hat Wladimir Putin aufgerufen, militärische Operationen gegen sieben ehemalige Sowjetrepubliken zu starten. Die Forderung steht in direktem Zusammenhang mit Donald Trumps Äußerungen zur Annexion Grönlands.
Putin-Vertrauter: Kremlchef soll 7 Länder unterwerfen
Alexander Dugin, der oft als ideologischer Vordenker des russischen Präsidenten gilt, nennt Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan als Ziele. Dugin rechtfertigt seine Forderung mit der veränderten geopolitischen Lage.
- "Russland ist verpflichtet, etwas Schreckliches zu tun, um seine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen", schrieb der Ideologe auf X.
- Er fügte hinzu: "Nur Brutalität, Gewalt, Massenzerstörung und Grausamkeit zählen in einer Trump-ähnlichen Welt."
Der Kreml-Berater nutzt Trumps aggressive Rhetorik gegenüber Grönland als Begründung für eine grundlegende Neuordnung der internationalen Beziehungen. Seit Beginn der Ukraine-Invasion argumentiert Dugin wiederholt für die Wiederherstellung einer russischen Einflusssphäre im postsowjetischen Raum.
Putin-Ideologe will es wie Trump machen
Der Ideologe propagiert eine eurasische Monroe-Doktrin nach amerikanischem Vorbild. Dugin verlangt, dass Moskau die internationale Rechtsordnung beiseite wirft und Russland offiziell zum Imperium erklärt. Der Kremlführer müsse sich an einer Neuaufteilung der Welt beteiligen, in der Russland, China und die USA die dominierenden Mächte bilden.
In seiner Argumentation zieht Dugin einen direkten Vergleich zu Trump.
- "Er sagt, 'Das ist mein Territorium, es wird amerikanisch sein'. Und wir sagen, 'Das ist unser Territorium; es wird russisch, eurasisch sein'", formulierte er.
Wie die USA die Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre beanspruchen, solle Wladimir Putin gemeinsam mit China und Indien die östliche Hemisphäre dominieren.
Die Formel des Ideologen ist simpel:
- "Der Westen ist für die Westler, und der Osten ist für die Ostler." Dugin sieht keine Alternative zu diesem Vorgehen und betont, dass nur Trumps Methoden in der aktuellen Weltordnung zählen.
Putin soll sieben Länder ins Visier nehmen - Territorialgewinn größer als die EU
Die von Dugin genannten sieben Staaten würden bei einer Eroberung Russlands Territorium massiv vergrößern.
- Die betroffenen Nationen in Zentralasien und im Kaukasus unterhalten derzeit noch enge Verbindungen zum Kreml. Moskau verfügt weiterhin über beträchtlichen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss in der Region.
- Millionen Arbeitsmigranten aus diesen Ländern sind in Russland tätig und überweisen Geld in ihre Heimat, was dort die Wirtschaft stützt. Kasachstan, Kirgisistan und Armenien gehören zudem einer von Russland geführten Zollunion an.
- Allerdings haben einige dieser Staaten seit dem Ukraine-Krieg begonnen, ihre Beziehungen neu auszurichten. Um sich vor möglicher russischer Aggression zu schützen, knüpfen sie verstärkt Kontakte zu anderen Mächten wie China, der Europäischen Union, der Türkei oder Golfstaaten.
- Diese Neuorientierung könnte ein Motiv für Dugins aggressive Forderungen sein.
Nato-Grenze und Moldawien - Experten sehen weitere Länder in Gefahr
Neben den zentralasiatischen Staaten warnen Sicherheitsexperten vor möglichen russischen Angriffen auf europäische Ziele. Besonders Moldawien und das baltische Estland gelten als potenzielle Schauplätze künftiger Konflikte. Beide Länder stehen aufgrund ihrer geografischen Lage und historischen Verbindungen zu Russland im Fokus der Beobachter.
"Putin wird ein gutes Jahr haben" - Experte mit düsterer Prognose
Tim Wilsey, ein ehemaliger Diplomat vom King's College London, zeichnet ein besorgniserregendes Bild der kommenden Monate. Gegenüber "The Sun" äußerte er die Erwartung, dass Wladimir Putin 2026 erhebliche Erfolge erzielen werde. Die geopolitischen Bedingungen spielen dem Kreml nach Einschätzung des Experten in die Hände.
- Wilsey verweist darauf, dass Moskau seine Position bereits in mehreren Regionen gefestigt hat. Georgien befinde sich "praktisch bereits unter russischer Kontrolle", analysiert der Diplomat. Als nächstes Ziel identifiziert er die Republik Moldau.
- Das kleine Land zwischen Rumänien und der Ukraine erscheint aus seiner Sicht extrem anfällig für russische Interventionen. Die Verwundbarkeit Moldawiens mache es zu einem wahrscheinlichen Schauplatz künftiger Konflikte.
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rut/news.de
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