Ukraine-Krieg aktuell: Putin droht Niederlage - in sechs Monaten wird ihm das Geld ausgehen

Wladimir Putins Kriegskasse schrumpft. Laut eines Experten könnte dem Kremlchef in nur sechs Monaten das Geld ausgehen, um den Ukraine-Krieg weiter zu finanzieren. Doch mit einer Gegenmaßnahme könnte sich Putin weitere Monate verschaffen und der drohenden Niederlage entgehen.

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Wladimir Putin führt seit fast vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin führt seit fast vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin | Sergei Bobylev
  • Wladimir Putin droht Niederlage im Ukraine-Krieg
  • Kreml-Kriegskasse schrumpft - Kreml steht vor Pleite
  • Experte sicher: Putins Geld reicht nur noch für sechs Monate Krieg

Schlechte Aussichten für Wladimir Putin. Die russische Kriegsfinanzierung gerät zunehmend unter Druck. Nach Experteneinschätzungen könnte Russland bei konsequenter Durchsetzung westlicher Sanktionen bereits in einem halben Jahr zahlungsunfähig werden. Darüber berichtet aktuell der britische "Express".

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Wladimir Putin droht Niederlage im Ukraine-Krieg - Geld reicht nur noch für sechs Monate

Denn der Krieg gegen die Ukraine verschlingt enorme Summen. Täglich gibt Wladimir Putin zwischen 500 Millionen und einer Milliarde US-Dollar für den Konflikt in der Ukraine aus. Die Einnahmen aus Energieexporten bilden dabei das finanzielle Rückgrat des Kremls. Sie machen rund ein Viertel der gesamten Staatseinnahmen aus. "Ich glaube, dass die russische Wirtschaft ohne Zuflüsse von außen nur sechs Monate überleben kann", so Juri Bojetschko, Gründer und Geschäftsführer der Organisation "Hope for Ukraine" gegenüber dem "Express".

Europa finanziert Wladimir Putins Krieg weiter mit

Das Problem: Trotz der angespannten Lage fließt weiterhin Geld aus Europa nach Moskau. Zu den Hauptabnehmern russischer Energieprodukte zählen Ungarn, die Slowakei, Frankreich, die Niederlande und Belgien. Auch Spanien, Italien und Österreich beziehen nach wie vor Öl und Gas aus Russland. Weshalb Experten drastische Maßnahmen fordern. "Die Europäer müssen aufhören, sämtliche Waren zu kaufen und jede Art von Geschäft mit Russland zu betreiben. Komplett auf Entzug gehen", so Bojetschko. Zudem müssten Öltanker blockiert werden, um die Einnahmequellen des Kremls endgültig versiegen zu lassen.

Einfrieren russischer Bankkonten könnte Putin weitere 18 bis 24 Monate verschaffen

Doch selbst bei einem vollständigen Sanktionsregime hätte Wladimir Putin noch einen Ausweg. Bojetschko geht davon aus, dass der russische Präsident im Ernstfall die Bankkonten seiner eigenen Bevölkerung einfrieren würde, um den Krieg weiter zu finanzieren. Mit diesem drastischen Schritt könnte sich der Kreml weitere 18 bis 24 Monate verschaffen.

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/bua/news.de/stg

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