Pam Bondi: Trump-Verbündete plötzlich fallen gelassen - politische Feinde im Visier
US-Präsident Donald Trump soll laut Regierungsbeamten zunehmend unzufrieden mit Justizministerin Pam Bondi sein. Der Grund: mangelnde Unterstützung bei der Verfolgung politischer Feinde. Muss Bondi jetzt zittern?
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Pam Bondi: Vom US-Präsidenten fallen gelassen?
- Justizministerin laut Medien von Donald Trump stark kritisiert
- Verfolgung politischer Gegner unzureichend
- Neuer Posten im Justizministerium plötzlich Trump unterstellt
Wer sich Freund oder Feind nennen darf, darüber entscheidet bei US-Präsident Donald Trump nur ein schmaler Grat. Laut Berichten des "Wall Street Journal" trifft diese knallharte Selektion nun auch US-Justizministerin Pam Bondi. Trump zeige sich demnach zunehmend verärgert über Bondi, die laut des US-Präsidenten nicht genug tue, um seine politischen Gegner zu verfolgen. Gehört sie selbst etwa bald auch dazu?
Kritik an Pam Bondi - Donald Trump teilt gegen Justizministerin aus
So soll der Präsident laut internen Regierungskreisen Justizministerin Bondi als "schwach" und "ineffektiv" bezeichnet haben, wenn es darum geht, seine politische Agenda durchzusetzen. Was er genau damit meint?
Trump ist bemüht, mehr Druck auf das Justizministerium auszuüben, damit seine Prioritäten energischer verfolgt werden. Er ist laut dem "Wall Street Journal" so frustriert, dass er sogar darüber nachdenke, Sonderermittler:innen im Justizministerium einzusetzen.
Druck auf Pam Bondi wächst: Verfahrensfehler sorgen für Ärger
Trumps oberste Priorität obliegt dabei immer noch die Verfolgung politischer Gegner - allem voran den ehemaligen FBI-Ermittler James Comey, dessen Gerichtsverfahren wegen Verfahrensfehler eingestellt werden musste, und die New Yorker StaatsanwältinLetitia James, deren Verfahren ebenfalls eingestellt wurde.
Ein weiterer "Feind" Trumps ist Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank, gegen den wegen eines Sanierungsprojektes des Zentralgebäudes nun ebenfalls ermittelt wird. Doch die Ermittlungen gehen dem US-Präsidenten offenbar nicht schnell genug. Und noch ein Thema liegt Donald Trump offenbar schwer im Magen, wenn es um Justizministerin Pam Bondi geht - die vor kurzem veröffentlichten Akten im Missbrauchsfall des Unternehmers Jeffrey Epstein.
Bondi hat beim Thema Epstein versagt
Stabschefin Susie Wiles erklärte unlängst der "Vanity Fair", dass Pam Bondi bei der Bearbeitung der Akten schlichtweg "versagt" habe. Laut Regierungsbeamten stimme Trump dieser Meinung ganz offen zu.
Und seine Kritik blieb nicht im Geheimen. Laut Medienbericht habe der 79-Jährige sich bereits über seine Frustration bezüglich der Arbeit des Justizministeriums bei Bondi beschwert. Und diese selbst sei zunehmend besorgt über die wachsende Kritik.
Ein Sprecher Bondis erklärte, dass sie sich darauf konzentriere, Donald Trumps Anweisungen zur Wiederherstellung der Sicherheit Amerikas umzusetzen. Ob sie dabei vollends auf die Unterstützung von Donald Trump setzen kann?
Donald Trump: "Pam leistet hervorragende Arbeit"
In einem Statement gegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte der US-Präsident am Freitag: "Pam leistet hervorragende Arbeit. Sie ist seit vielen Jahren meine Freundin. Es werden enorme Fortschritte im Kampf gegen die radikalen linken Spinner erzielt, die nur in einer Sache gut sind: Wahlbetrug und die damit verbundenen Verbrechen." Und auch Vize-Präsident J.D. Vance bekräftigte seine "volle Unterstützung" in einem Statement.
Die Realität sieht jedoch anders aus. Laut Insidern soll Pam Bondi zuletzt deutlich seltener an der Seite von Donald Trump gesehen worden sein. Bei der Verkündung der Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro war sie selbst nicht anwesend.
Neuer Posten im Justizministerium
Und nun soll es im Justizministerium noch eine unerwartete Änderung geben. Am vergangenen Donnerstag verkündete vergangene Woche J.D. Vance die "Schaffung einer hochrangigen Position im Justizministerium zur Untersuchung von Betrugsfällen". Diese soll nicht wie man meinen könnte, Justizministerin Pam Bondi unterstellt sein, sondern vom Weißen Haus unter der Kontrolle von US-Präsident Donald Trump geleitet werden.
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