Ukraine-Krieg aktuell: "Direkte Treffer" - russische Ölplattformen offenbar mit Drohnen attackiert

Die Ukraine vermeldet weitere Erfolge gegen die russischen Invasoren. Bei Drohnenangriffen im Kaspischen Meer wurden demnach auch Ölbohrplattformen ins Visier genommen, die eine wichtige Rolle bei der Versorgung von Putins Streitkräften spielen.

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Die Ukraine will russische Ölbohrplattformen im Kaspischen Meer erfolgreich attackiert haben. (Symbolfoto) (Foto) Suche
Die Ukraine will russische Ölbohrplattformen im Kaspischen Meer erfolgreich attackiert haben. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/Elnur
  • Ukraine berichtet über Angriffe auf drei russische Ölbohrplattformen im Kaspischen Meer
  • Video zeigt, dass dabei Drohnen zum Einsatz kamen
  • Wladimir Putin soll weitere Rückschläge im Kriegsgebiet erlitten haben

Die Ukraine wehrt sich auch nach fast vier Jahren Krieg weiterhin mit allen Mitteln gegen Russlands Invasion. Dabei fügt sie Wladimir Putins Streitkräften nicht nur im Frontgebiet massive Verluste zu. Immer wieder gab es in den vergangenen Monaten Berichte über erfolgreiche ukrainische Drohnenangriffe auf russischem Gebiet sowie über Sabotageakte. Am Wochenende erlitt Moskau offenbar weitere Rückschläge.

Ukraine-Krieg aktuell: Angriff auf russische Bohrplattform von Ölkonzern Lukoil im Kaspischen Meer

Drei Bohrplattformen des russischen Ölgiganten Lukoil im Kaspischen Meer wurden attackiert, wie "Kyiv Independent" berichtet.Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs wurden die Anlagen "V. Filanovsky", "Yuri Korchagin" und "Valery Graifer" getroffen:

  • "Direkte Treffer wurden verzeichnet. Das Ausmaß der Schäden wird noch ermittelt", heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Weitere Details zu den Angriffen wurden nicht genannt. Möglicherweise kamen Langstreckendrohnen zum Einsatz. Die Spezialkräfte der Ukraine veröffentlichten dazu ein Video, das den Angriff aus der Sicht angreifender Drohnen zeigt.

Ukraine nimmt weiter Versorgung der russischen Streitkräfte ins Visier

Auf den drei Plattformen soll Öl und Gas gefördert worden sein, das zur Versorgung der russischen Streitkräfte im Ukraine-Krieg diente. Unabhängig überprüft werden konnten die Berichte bislang nicht. Moskau macht generell keine Angaben zu eventuellen Schäden durch ukrainische Angriffe.

Weitere Rückschläge für Wladimir Putin gemeldet

Laut "Kyiv Independent" nahmen ukrainische Einheiten parallel dazu ein russisches Flugabwehrsystem vom Typ Buk-M3 in den besetzten Gebieten der Oblast Luhansk unter Beschuss. Auch weitere militärische Ziele wurden laut Generalstab angegriffen, darunter ein Lager sowie eine technische Unterstützungseinheit der 49. Kombinierten Armee Russlands bei Nowotrojizke in der besetzten Region Cherson.

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/news.de/stg/dpa

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