Umfrage-Debakel: Merz hat keine Mehrheit mehr - Vertrauen fast komplett futsch
Die SPD erlebt im aktuellen Deutschlandtrend ein Debakel: Mit nur 13 Prozent fällt die Partei auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren - und reißt die Große Koalition mit in den Abgrund. Eine Mehrheit hätte Kanzler Merz nicht.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Schwarz-Rot ohne Mehrheit - für Friedrich Merz würde es nicht reichen
- AfD bleibt zweitstärkste Kraft nach der Union
- Vertrauen in die Merz-Regierung schwindet dramatisch
Die SPD stürzt im aktuellen "Deutschlandtrend" auf einen historischen Tiefpunkt. Mit nur noch 13 Prozent erreichen die Sozialdemokraten ihren schlechtesten Wert seit August 2019, wie der WDR berichtete. Gegenüber dem Dezember verlor die Partei einen weiteren Prozentpunkt.
Schwarz-Rot ohne Mehrheit - für Friedrich Merz würde es nicht reichen
Für die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz bedeutet das Ergebnis ein alarmierendes Signal. Die Union verbesserte sich zwar leicht auf 28 Prozent. Zusammen kommen CDU/CSU und SPD damit aber nur auf 41 Prozent der Stimmen. Das würde für eine erneute Regierungsbildung nicht ausreichen. Zuletzt lag die SPD im August 2019 unter Altkanzlerin Angela Merkel mit zwölf Prozent noch niedriger.
AfD bleibt zweitstärkste Kraft nach der Union
Bei den übrigen Parteien zeigt sich ein weitgehend stabiles Bild. Die AfD behauptet mit 25 Prozent ihren zweiten Platz. Die Grünen verharren bei zwölf Prozent, während die Linke unverändert zehn Prozent erreicht.
Für zwei Parteien sieht es besonders düster aus: Das Bündnis Sahra Wagenknecht rutschte um einen Punkt auf drei Prozent ab. Auch die FDP stagniert bei diesem Wert. Beide Parteien würden damit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und den Einzug in den Bundestag verpassen. Der nächste Bundestag bliebe somit ein Fünf-Parteien-Parlament.
Vertrauen in die Merz-Regierung schwindet dramatisch
Die Unzufriedenheit mit der Arbeit von Schwarz-Rot hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Laut dem "Deutschlandtrend" bewerten 78 Prozent der Befragten die Regierungsarbeit negativ. Lediglich jeder fünfte Bürgerstellt Kanzler Friedrich Merz sowie seinem Kabinett ein gutes oder sehr gutes Zeugnis aus.
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Vom anfänglichen Vorschussvertrauen in die Koalition ist damit kaum noch etwas übrig. Die Zahlen erhöhen den Druck auf Merz und SPD-Vize Lars Klingbeil erheblich. Die Regierung muss nun zeigen, dass sie die angekündigten Reformen tatsächlich umsetzt.
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rut/news.de
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