Donald Trump: Eskalation in Südamerika – Satellitenaufnahmen zeigen brutale Präzision

Neue Satellitenbilder zeigen das volle Ausmaß des von Donald Trump angeordneten US-Militäreinsatzes in Venezuela. Der Angriff zielte auf die Festnahme von Nicolás Maduro und wirft Fragen zu Donald Trumps Sicherheitskurs auf.

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Donald Trump: Militärschlag mit Folgen - diese Aufnahmen zeigen die ganze Dimension. (Foto) Suche
Donald Trump: Militärschlag mit Folgen - diese Aufnahmen zeigen die ganze Dimension. Bild: picture alliance/dpa/The White House | Molly Riley
  • Satellitenaufnahmen belegen massive Schäden
  • Militärstützpunkt Fuerte Tiuna von Donald Trumps Armeen attackiert
  • Maduro in den USA vor Gericht erwartet

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Neue Satellitenaufnahmen geben erstmals einen detaillierten Einblick in die Folgen des US-Militäreinsatzes in Venezuela. Die Bilder zeigen, wie gezielt und umfassend die Angriffe offenbar ausgeführt wurden.

Satellitenbilder dokumentieren massive Zerstörungen

Das amerikanische Aufklärungsunternehmen "Vantor" veröffentlichte Vorher-nachher-Aufnahmen, die deutliche Schäden an militärischen Einrichtungen in Caracas erkennen lassen. Besonders betroffen ist der Militärkomplex Fuerte Tiuna, die größte Kaserne des Landes.

Ziel der Operation: Festnahme von Nicolás Maduro

Die Angriffe erfolgten in der Nacht auf den 2. Januar 2026 im Zuge einer US-geführten Spezialoperation. Ziel war die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der in den Vereinigten Staaten wegen mutmaßlichen Drogen-Terrorismus angeklagt ist. Nach US-Angaben sollte Venezuelas militärische Reaktionsfähigkeit gezielt geschwächt werden, um den Zugriff auf Maduro zu ermöglichen.

Fuerte Tiuna im Fokus von Donald Trumps Armee

Der Militärstützpunkt Fuerte Tiuna gilt "Newsweek" zufolge als strategisches Zentrum der venezolanischen Streitkräfte. Maduro soll dort in einem gesicherten Gebäudekomplex gewohnt haben. Laut den Satellitenbildern wurden nicht nur Waffenlager und Gebäude beschädigt, sondern auch ein Sicherheitstor, das den Zugang für Bodentruppen erschwerte. Bewohner der Hauptstadt Caracas schilderten laute Detonationen und das Dröhnen tief fliegender Flugzeuge während der Nacht.

Donald Trumps widersprüchlicher Kurs

US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt wiederholt als Friedensstifter inszeniert. Gleichzeitig genehmigte er während seiner zweiten Amtszeit mehrere militärische Einsätze, unter anderem im Nahen Osten, in Afrika und nun auch in Südamerika. Die Regierung rechtfertigte die Angriffe mit dem Kampf gegen internationale Drogenkartelle. In einem Interview mit "Fox News" bezeichnete Trump die Operation als beispiellos. Die Koordination von Flugzeugen, Hubschraubern und Bodentruppen sei laut ihm weltweit einzigartig gewesen. Maduro habe noch versucht zu fliehen, sei jedoch von US-Spezialkräften gestellt worden.

Schwere Vorwürfe aus Washington

US-Justizministerin Pam Bondi erklärte, Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores seien wegen Drogenhandel, Terrorismus sowie Waffenbesitzes angeklagt worden. Der Prozess soll vor einem US-Gericht in New York stattfinden. Maduro und Flores befinden sich derzeit in New York City. Bereits am 5. Januar sollen sie erstmals vor Gericht erscheinen. International wird der Einsatz kontrovers diskutiert, während die neuen Satellitenbilder die Dimension des Angriffs nun sichtbar machen.

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