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Wladimir Putin entsetzt: Drohender Zahlungsausfall! Steht Russland kurz vor dem Ruin?

Hat Wladimir Putin Russland mit seinem perfiden Angriffskrieg gegen die Ukraine in den Ruin gestürzt? Schon Ende Juni soll Moskau der Zahlungsausfall drohen. Welche Konsequenzen hätte diese Pleite für Putin und Russland.

Russland droht der Zahlungsausfall. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE POOL REUTERS | Denis Balibouse

Langsam aber sicher scheinen die Sanktionen gegen Russland Wirkung zu zeigen. Wie die "Bild" aktuell berichtet sollen nicht gezahlte Verzugszinsen auf Dollar-Anleihen Russland an den Rand des ersten Zahlungsausfalls bringen. Zuletzt kam es während der Russischen Revolution vor über einem Jahrhundert zu dieser Situation.

Russland vor dem Ruin? Kreml droht noch Ende Juni Zahlungsausfall

Doch warum steht Russland plötzlich doch so schlecht da?Zwar war der Rubel zu Beginn von Wladimir Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ins Bodenlose gestürzt. Hatte sich dann aber trotz der westlichen Sanktionen, die Russlands Wirtschaft schwächen sollten, erholt und der Kurs der russischen Währung war später so stark wie seit 2017 nicht mehr.

Wladimir Putin unter Schock: EU setzt Zahlungsabwickler auf die Rote Liste

Schuld an der aktuellen Entwicklung ist laut "Bild" die Europäische Union, die einen Zahlungsabwickler auf die Rote Liste gesetzt hat, "den Moskau für die Bedienung seiner Eurobonds nutzen wollte." Ob Wladimir Putin nun den Zahlungsausfall erneut abwenden kann, ist fraglich. Stellt sich die Frage, warum Russland keine Schulden zahlt? Denn das Land verfügt nachweislich über massive Devisenbestände. Auch die Wirtschaft blüht noch immer und Moskau "nimmt monatlich Milliarden durch Exporte von Öl und Gas ein".

Putin steuert Russland in die Staatspleite - Russland von internationalem Zahlungsverkehr abgeschnitten

Die etwa 40 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Auslandsanleihen mit etwa zwei Milliarden US-Dollar an Zahlungen, die laut "Bild" bis zum Jahresende fällig sind, müsste Wladimir Putin also doch leicht aufbringen können. Doch ganz so leicht gestaltet es sich scheinbar dann doch nicht. Durch die westlichen Sanktionen ist Russland vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten und ein Teil der Währungsreserven eingefroren. "Eine Ausnahmeregelung, die es US-Eigentümern russischer Staatsanleihen ermöglichte, Zahlungen zu erhalten, ist nun abgelaufen", berichtet die "Bild".

Dadurch wird Wladimir Putin in die Pleite getrieben. Denn Zahlungen schaffen es nicht mehr auf die Konten der Anleihengläubiger. Auf der Suche nach einem Ausweg hat Russland Gläubiger nun angewiesen, in der russischen Devise Rubel oder aber in anderen harten Währungen als dem Dollar zu zahlen. So könnte die westliche Zahlungsinfrastruktur umgangen werden. So zumindest die Hoffung.

Russland noch Ende Juni zahlungsunfähig

Laut "Bild" könnte Russland bereits Ende Juni als zahlungsunfähig gelten, da man aktuell noch nicht genau sagen kann, ob Zinszahlungen, die Russland eigenen Angaben zufolge am 27. Mai angewiesen hat, wegen der Sanktionen auch bei den Anleihegläubigern ankommen. Konkret soll es dem Nachrichtenblatt zufolge um Zinszahlungen in Höhe von "71,25 Millionen US-Dollar und 26,5 Millionen Euro (umgerechnet 28 Millionen US-Dollar)" gehen.

Welche Konsequenzen hätte eine Staatspleite für Wladimir Putin und Russland? Laut "Bild" könnten Gläubiger vor Gericht ziehen, um Russlands Auslandsvermögen zu beschlagnahmen. Zudem erhöht eine Staatspleite oftmals auf lange Sicht die Kreditkosten und würde Putin auf lange Sicht "noch jahrelang teuer zu stehen kommen".

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/news.de/dpa