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Putin entsendet Killerdrohnen: Jetzt machen Kamikaze-Drohnen Jagd auf westliche Waffenlieferungen

Die russische Armee soll in der Ukraine Haubitzen vom Typ "M777" mittels einer Kamikaze-Drohne vom Typ "Zala KYB" zerstört haben. Das soll ein Video eines vom russischen Staat kontrollierten Senders belegen. Bei den Zielen handelte sich angeblich um Waffenlieferungen aus den USA.

Wladimir Putin sind westliche Waffenlieferungen ein Dorn im Auge. Bild: picture alliance/dpa/Pool AFP/AP | Alexander Nemenov

Wladimir Putin konnte in seinem brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine bislang keine großen militärischen Erfolge vermelden - obwohl der russische Präsident immer wieder behauptet, alle Ziele seiner "Spezialoperation" würden erreicht. Der Kreml-Chef will seine Armee deshalb weiter aufrüsten, in Kürze sollen die Streitkräfte eine neue Laserwaffe erhalten. Währenddessen vermeldete der staatliche Rundfunkkanal "Zvezda" einen angeblichen Schlag gegen westliche Waffenlieferungen.

"Zala KYB"-Drohne trifft angeblich Haubitze vom Typ "M777"

Der vom russischen Verteidigungsministerium betriebene Fernsehsender veröffentlichte dazu ein Video im Internet. Es soll zeigen, dass russische Drohnen 155-Millimeter-Haubitzen vom Typ "M777" treffen, die von den ukrainischen Streitkräften benutzt werden. Laut einem Bericht der "Bild" seien bislang 79 dieser Artilleriegeschütze aus den USA in der Ukraine im Einsatz. Bei der russischen Drohne handele es sich um eine Selbstmorddrohne vom Typ "Zala KYB".

Wurden die Waffenlieferungen aus den USA zerstört?

Laut "Zvezdanews" wurden mehrere amerikanischen Haubitzen bei dem Drohnenangriff beschädigt und anschließend durch einen Artillerieangriff im Wald, wo sich die ukrainischen Kämpfer verstecken wollten, zerstört. Ob diese Angaben der Wahrheit entsprechen, ist fraglich. Seit Wochen können Meldungen der Kriegsparteien nicht unabhängig überprüft werden. Laut einer Analyse der "Bild" sei in dem Video zu sehen, dass etwa zehn Raketen in der Nähe der Ukrainer einschlagen. Eine Explosion der "M77"-Munition oder Folgebrände an den Geschützen sei jedoch nicht sichtbar.

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/bos/news.de