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Karl Lauterbach veralbert: Ganz schön frech! SPD-Kollege parodiert Gesundheitsminister

Als neuer Bundesgesundheitsminister muss sich Karl Lauterbach offenbar auf so manchen Seitenhieb gefasst machen. Nach Oliver Pocher nimmt sich jetzt ein SPD-Genosse den Epidemiologen zur Brust und parodiert ihn gnadenlos.

Karl Lauterbach wird von einem SPD-Genossen parodiert. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

An diese ungewöhnliche Art der Wertschätzung muss sich der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vielleicht erst noch gewöhnen. Obwohl ein Mann mit seinem Öffentlichkeitsdrang, immerhin stürmte der SPD-Politiker im vergangenen Jahr wieder einmal den Talkshow-Thron, mit einer solchen Reaktion auf seine Person wohl rechnen musste. Zuletzt wurde Karl Lauterbach bereits bei der großen RTL-Jahresabrechnung von Komiker Oliver Pocher durch den Kakao gezogen, jetzt zieht ein Mann aus den Reihen der SPD nach.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach veralbert von SPD-Politiker Thomas Bäppler-Wolf

Der Frankfurter SPD-Stadtverordnete (seit 2016) Thomas Bäppler-Wolf, kurz "Bäppi", hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gesundheitsminister Karl Lauterbach bei YouTube (siehe Video weiter unten) zu parodieren. Einmal pro Woche will sich der Schauspieler, Entertainer, Travestiekünstler, Tanzlehrer und Choreograph künftig in seiner Rolle als SPD-Gesundheitsminister an das Volk wenden, wie aus seiner Video-Ankündigung unter anderem bei YouTube zu entnehmen ist. Auf den neuesten Stand der Pandemie wolle er dann bei "Kall mei Drobbe" hinweisen, erklärt Bäppler-Wolf in seiner Parodie als Karl Lauterbach demnach.

Karl Lauterbach parodiert von SPD-Mann: Ganz zerzaust von Neujahr

Im ersten Video stellt die Lauterbach-Parodie auch gleich einmal klar, er sei noch etwas "zerzaust" von den Neujahrsfeierlichkeiten. Das gelte dann ebenfalls für die aktuellen Corona-Infektionszahlen. Die würden, "wie so vieles in diesem Land auch", ebenfalls nicht stimmen - wie "die Wettervorhersage" zum Beispiel. Oder die Fahrpläne der Deutschen Bahn. "Irgendwelche Zahlen und Daten auf Grafiken zu packen" habe sich seiner Ansicht nach aber dennoch bewährt und "das werde man auch weiterhin machen", witzelt der falsche Lauterbach im Netz.

Demzufolge würde er sich dank seiner Havard-Kenntnisse darauf verlassen, dass die Datenlage ein baldiges Pandemie-Ende hergibt. In der kommenden Show soll übrigens erklärt werden, weshalb RKI-Chef Wieler "immer so näselt". Man darf auf die Auflösung gespannt sein ...

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rut/sba/news.de

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