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Wladimir Putin: Dritter Weltkrieg befürchtet! Kreml-Chef provoziert mit Militäraktion

Japan und Russland streiten sich um ein wichtiges Territorium. Die Fronten sind wohl verhärtet. Obwohl Japan um Frieden bemüht ist, wird Russlands jüngste Militäraktion als klarer Affront gesehen. Droht jetzt der Dritte Weltkrieg?

Wladimir Putin schürt nach einem Raketentest Ängste um einen Konflikt mit Japan. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Aleksey Nikolsky

Die Kulin-Insel sind zwischen Russland und Japan immer noch ein Streitthema. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Stalin die Inselgruppe erobert, aber Japan weigert sich bis heute zu akzeptieren, dass Russland für das Territorium zuständig ist. Der Streit wurde jetzt wieder mit einer militärischen Aktion entfacht, berichtete "The Sun".

Wladimir Putin: Russland demonstriert Macht gegenüber Japan mit Raketenabschuss

In einer Rede sprach der neue japanische Präsident Fumio Kishida über die Kulin-Inseln. Er beanspruchte die Inseln und sagte, es sei "notwendig, die Frage der Territorien zu lösen und sie nicht den nächsten Generationen zu überlassen". Als Antwort auf seine Aussage schickten russische Kriegsschiffe im japanischen Meer zahlreiche Raketen in die Luft. Die Aktion des Raketenkreuzers Varyag und des U-Boot-Zerstörers Admiral Tributs seien "geplant" gewesen."Insgesamt wurden 10 Raketenstarts im Rahmen von praktischen Aktionen durchgeführt", sagte ein Sprecher.

Territorialer Streit zwischen Russland und Japan! Kommt es zum Dritten Weltkrieg?

Die Raketenabschüsse sorgten für unterschiedliche Annahmen, was die russische Regierung damit bezweckt haben könnte. Die einen sahen es als "Willkommensbotschaft" für den japanischen Präsidenten. Andere vermuteten dahinter eine Warnung Wladimir Putins nach Kishidas Rede. Sollte der territoriale Streit eskalieren, könnten die USA sich einmischen und so vermutlich einen Dritten Weltkrieg auslösen.

Nimmt Putin Japans Friedensangebot an?

Japan will, dass Frieden einkehrt. Kishida erklärte vor dem Parlament, er wolle einen "Friedensvertrag mit Russland" unterzeichnen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte in der vergangenen Woche, Russland unterhalte "konstruktive, offene Beziehungen" zu Japan, aber die Aussicht, dass die Inseln an Tokio zurückgegeben werden, gilt als sehr unwahrscheinlich, solange Putin im Kreml sitzt. Lawrow wurde nach Japan eingeladen. Ob sie da die Ansprüche an die Inselgruppe klären können, wird sich zeigen.

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bos/loc/news.de