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Wladimir Putin: Löst der Kreml-Chef mit DIESER Aktion eine radioaktive Katastrophe aus?

Meeresforscher sind besorgt. Wladimir Putin plant zwei Atom-U-Boote bergen zulassen. Doch die beiden U-Boote sind undicht und ließen bereits früher schon radioaktive Substanzen austreten. Löst der Kreml-Boss dadurch eine radioaktive Umweltkatastrophe aus?

Wladimir Putin will zwei U-Boote bergen lassen und schürt so Angst vor einer radioaktiven Katastrophe. Bild: dpa

Zwei russische Atom-U-Boote liegen auf dem Meeresgrund. Sie will Wladimir Putin nun bergen lassen. Doch Meeresforscher befürchten eine atomare Katastrophe durch die tickenden "Zeitbomben".

Wladimir Putin will gefährliche Atom-U-Boote bergen lassen

Im März 2020 erließ Präsident Wladimir Putin einen Erlass, in dem er forderte, die K-159 und das U-Boot K-27 in der Karasee vom Meeresboden zu heben, wie der britische "Express" berichtete. Der russische Atomkonzern Rosatom hat nun bestätigt, dass die Arbeiten im Jahr 2030 durchgeführt werden sollen.

Meeresforscher warnen vor undichten Atom-U-Booten

Die Online-Zeitung Barents Observer hatte die K-159 und die K-27 einmal als "Tschernobyl in Zeitlupe auf dem Meeresgrund" bezeichnet. Nicht zu Unrecht, wie auch norwegische Meeresforscher nun sagten.Forscher des Norwegischen Instituts für Meeresforschung warnen deshalb davor, dass durch die poröse Hülle der Kriegsschiffe radioaktives Cäsium-137 austreten könnte. Dadurch würde sich die Konzentration der Substanz in den Kabeljau-Populationen zwei Jahre lang um das 100-fache erhöhen.

Russische U-Boote waren schon früher undicht

Das sowjetische U-Boot der November-Klasse K-159, das 2003 auf den Grund der Barentssee am Polarkreis gesunken ist, hat bereits nach dem Bau Probleme bereitet. 1965, zwei Jahre nach seiner Fertigstellung wies das U-Boot ein radioaktives Leck in den Kühlwasserrohren auf. Zwar wurde das Loch repariert, aber zeitlebens sind immer wieder Mängel aufgefallen. Am 28. August 2003sank das U-Boot auf dem Weg in dieNerpa-Werft. Dabei kamen neun Besatzungsmitglieder ums Leben. Zudem liegen nun etwa 800 abgebrannter Kernbrennstoff auf dem Meeresgrund. 2014 ergab eine Untersuchung russischer und norwegischer Behörden, dass die Reaktoren des Atom-U-Boots undicht waren.

Tödliches radioaktives Gas tötete U-Boot-Crew

Auch das U-Boot K-27 war von Anfang an gefährlich. Es wurde von einem Paar experimenteller VT-1-Kernreaktoren angetrieben. 1968 strömten tödliche radioaktive Gase in den Maschinenraum, die von neun Besatzungsmitgliedern eingeatmet wurden. Das allein reichte noch nicht. Die Reaktoren waren nicht ausreichend gekühlt. Das wiederum machte das U-Boot brüchig, wodurch radioaktive Substanz aus. Danach setzte die Sowjwtunion das U-Boot nur noch an Land für Experimente ein, bis die K-27 1979 im Karasee versenkt wurde.

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bos/news.de

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