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Kim Jong-un: Erneuter Raketentest! Provoziert Nordkorea einen Krieg?

Innerhalb kürzester Zeit testet Nordkorea nun die nächste Rakete. Trotz internationaler Sanktionen treibt Kim Jong-un das Atomwaffenprogramm weiter voran. Droht schon bald ein Krieg?

Nordkorea hat erneut Raketen getestet. Bild: dpa

Immer wieder sorgt Nordkorea mit Raketentests für Aufruhr. Nun hat das Land nach eigenen Angaben erfolgreich eine neue Flugabwehrrakete erprobt. Unklar war, wie groß die Reichweite der erprobten Rakete war. Südkoreas Militär bestätigte den Test im abgeschotteten Nachbarland zunächst nicht.

Nordkorea schockt erneut mit Raketentest

Wiestaatlich kontrollierten Medien am Freitag berichtete, habe die Akademie für Verteidigungswissenschaft am Donnerstag einen Versuchsstart unternommen. Der Test sei von "großer praktischer Bedeutung" für die Entwicklung vielversprechender Flugabwehr-Raketensysteme. Es seien "neue Schlüsseltechnologien" eingeführt worden, um Ziele in der Luft in größerer Entfernung genau zu treffen.

Wegen seines Atomwaffenprogramms ist Nordkorea internationalen Sanktionen unterworfen. Dennoch sorgte das Land unter der Führung von Kim Jong-un im vergangenen Monat durch eine Reihe neuer Raketentests für Unruhe gesorgt. Am Dienstag hatte das Land nach eigenen Angaben eine sogenannte Hyperschallrakete getestet. Wegen ihrer großen Geschwindigkeit können Waffen dieser Art nur schwer abgefangen werden.

Pure Provokation! Kim Jong-un treibt Entwicklung von Atomsprengköpfen voran

Nordkorea hatte zudem davor zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Südkoreas Präsident Moon Jae In bezeichnete den Test als "Provokation". UN-Resolutionen untersagen Nordkorea den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können. Auch teilte Nordkorea mit, zwei Marschflugkörper "von großer strategischer Bedeutung" getestet zu haben. Anders als ballistische Raketen verfügen Marschflugkörper über einen permanenten eigenen Antrieb.

Pjöngjang treibt seit Jahren die Entwicklung von Raketen voran, die nicht nur Südkorea und Japan treffen, sondern auch Atomsprengköpfe bis in die USA tragen können. Das Land hat sich selbst zu einer Atommacht erklärt. Sein Status wird aber vor dem Hintergrund der Verhandlungen über sein Atomprogramm eher offen gehalten.

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bua/news.de/dpa