20.04.2021, 14.20 Uhr

Lebensmittelknappheit droht!: Gesundheitsminister prophezeit Hungerkrise durch Corona-Pandemie

Die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Der indische Gesundheitsminister befürchtet aber schon jetzt eine globale Lebensmittelknappheit. Auch die bisherigen Fortschritte im Versuch, den weltweiten Hunger bis 2030 zu beenden, habe Covid-19 zunichte gemacht.

Die Corona-Pandemie hat Nahrungsmittelkrisen verschärft. Bild: AdobeStock/ lial88 (Symbilbild)

Zum aktuellen Zeitpunkt kann niemand genau sagen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Menschheit haben wird. Welche Folgen wird die Wirtschaft davontragen? Welche Lehren werden wir für unsere Gesundheitssysteme aus der Krise ziehen?

Lebensmittelknappheit droht! Gesundheitsminister prophezeit Hungerkrise durch Corona-Pandemie

Der indische Gesundheitsminister Harsh Vardhan zeichnet ein düsteres Bild von unserer Zukunft. Schenkt man seinen Ausführungen Glauben, so wird die Covid-19-Pandemiedie Ernährungssicherheit und Ernährung von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erheblich beeinträchtigen. Weiterhin geht Vardhan, der auch Vorsitzender des WHO-Exekutivrats ist, davon aus, dass uns die Coronakrise in unserem Bestreben, den Welthunger bis 2030 zu beenden, wieder um einige Jahre zurückwerfen wird.

Indien räumt der Ernährungssicherheit höchste Priorität ein

Wie "indianexpress.com" berichtet, sprach Harsh Vardhan aktuell zu der Problematik vor der 54. Kommission für Bevölkerung und Entwicklung. In seinem Vortrag erklärte er, dass die indische Regierung der Ernährungssicherheit und Ernährung höchste Priorität eingeräumt. Verschiedene Programme in den letzten Jahren würden dies deutlich zeigen. "Das Thema Bevölkerung, Ernährungssicherheit, Ernährung und nachhaltige Entwicklung ist zu jeder Zeit von entscheidender Bedeutung. Dies gilt umso mehr, als die Welt versucht, sich selbst wieder aufzubauen, während sie sich den Herausforderungen von Covid-19 stellt", so der Gesundheitsminister.

Corona-Pandemie hat Nahrungsmittelkrisen verschärft

Auch die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, Amina Mohammed, äußerte sich besorgt. Sie betonte, dass die Corona-Pandemie "Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten verschärft und Jahrzehnte des Entwicklungsfortschritts bedroht habe". Auch Nahrungsmittelkrisen seien durch Covid-19 verschärft wurden.

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fka/bua/news.de

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